Störfix, Lauscha-Feb2012, CC BY-SA 3.0 de
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A73.
Glasstadt Lauscha
Tourist-Information Stadt Lauscha
Straße des Friedens 46
98724 Lauscha
touristinfo@lauscha.de
+49 36702 22944
https://www.coburg-rennsteig.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Lauscha
Straße des Friedens 46
98724 Lauscha
touristinfo@lauscha.de
+49 36702 22944
https://www.coburg-rennsteig.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Lauscha
erstellt:
01.07.2020
aktualisiert:
05.03.2024
Im südlichen Teil des Thüringer Waldes liegt die Stadt Lauscha. Sie gilt als Zentrum des Kunstglasbläserhandwerks und als Geburtsort des gläsernen Christbaumschmucks. Lauscha ist als Wintersportort in Thüringen sehr bekannt. Es liegt am Rennsteig und bietet viele Wandermöglichkeiten. Der Bau einer Dorfglashütte war der Ursprung der Gründung. Von Lauscha aus erfolgte die Gründung weiterer Hütten in der Region. Seit 1994 gehört auch Ernstthal zu Lauscha. Zusammen zählen die Orte etwa 3 900 Einwohner. In Lauscha trifft man auch heute noch auf viele Glasbläserwerkstätten, Glasgeschäfte und Glashütten. Bis heute bestimmt das traditionsreiche Handwerk das Leben in den Orten. Die Häuser sind mit Schiefer beschlagen und machen den Ort besonders. In Lauscha wurde das künstliche Menschenauge aus Glas in seiner modernen Form entwickelt. Es revolutionierte die Versorgung von Patienten, die ein Auge verloren hatten. Etwa um 1847 entstand in Lauscha der erste Christbaumschmuck aus Glas. Er hatte die Form von Nüssen und Früchten. Diese waren vermutlich die Vorreiter der heutigen Christbaumkugeln. Etwa um 1880 wurde der Amerikaner Woolworth auf die Lauschaer Erzeugnisse aufmerksam. Kurze Zeit später war der Christbaumschmuck bereits Exportschlager. Zwischen 1870 und 1939 wurden ca. 5000 verschiedene Formen hergestellt. Der Christbaumschmuck wurde in Heimwerkstätten gefertigt und über die Sonneberger Verlagshäuser verkauft. In Lauscha kann man an verschiedenen Orten Glasmacherinnen und -macher bei ihrer Arbeit am Schmelzofen zusehen. Eine Dia-Ton-Schau in der Farbglashütte erzählt die Geschichte der Glasmacherkunst.
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