Bungert55, 20160816_Geysir_Andernach_41, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A61.
Geysir Andernach
Geysir-Zentrum
Konrad-Adenauer-Allee 40
56626 Andernach
info@geysir-andernach.de
0 26 32 / 95 80 08 - 0
https://www.geysir-andernach.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Geysir_Andernach
Konrad-Adenauer-Allee 40
56626 Andernach
info@geysir-andernach.de
0 26 32 / 95 80 08 - 0
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https://de.wikipedia.org/wiki/Geysir_Andernach
erstellt:
17.06.2020
aktualisiert:
18.10.2023
Es scheint, als hätte jeder Haushalt sein eigenes liebstes Mineralwasser. Gerolsteiner, Vittel oder Volvic, eine endlose Liste. Häufig finden sich in den Supermärkten inzwischen auch regionale Wasser: Förstina aus der Rhön, Lichtenauer Mineralquellen aus Lichtenau oder Oppach aus der Oberlausitz. Wer sich schon länger in der nördlichen Region von Rheinland-Pfalz beheimatet fühlt, dem ist vor einigen Jahren vielleicht schon das ein oder andere Mal eine Wasserflasche der Marke „Namedyer Sprudel“ in den Einkaufswagen gesprungen. Heutzutage findet man diese Flasche zwar nicht mehr, den Namedyer Sprudel gibt es aber immer noch – nur etwas anders. Die Bezeichnung geht nämlich nicht auf eine Marke zurück, sondern auf den größten Kaltwassergeysir der Erde, aus dem einst das Mineralwasser für den Flaschenverkauf gewonnen wurde. Mitten im Rhein, auf der kleinen Halbinsel Namedyer Werth, sprudelt der Geysir alle zwei Stunden vor sich hin. Acht Minuten dauert das Spektakel, bei dem mit Kohlenstoff angereichertes Wasser bis zu 60 Meter in die Höhe schießt. Ein solcher Kaltwassergeysir entsteht oft aufgrund von Bohrungen, denn es braucht einen schmalen und tiefen Wasserschacht, um den Druck für eine solch gigantische Fontäne groß genug werden zu lassen. Heute wird der Geysir nicht mehr zur Mineralwassergewinnung genutzt, sondern nur noch für touristische Zwecke. Von März bis Oktober kann man diesem Naturphänomen zuschauen und nebenbei im Museum auch noch einiges dazulernen. „Island?“, werden die Nachfragen zu den Urlaubsfotos kommen. „Nein, der Rhein“, könnte die Antwort sein.
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