Blueduck4711, Genovevaburg_02, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A48.

Genovevaburg Mayen
Genovevaburg - Eifelmuseum und Deutsches Schieferbergwerk
Mario-Adorf-Burgweg 1
56727 Mayen

02651 498508

http://www.mayen.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Genovevaburg
erstellt:
30.09.2020
aktualisiert:
23.10.2023
Auf einer Schieferkuppe, oberhalb der Altstadt von Mayen erhebt sich eine mächtige Burganlage. Es ist die Genovevaburg mit ihrem 34 Meter hohen Bergfried, dem „Goloturm“. Heinrich von Finstingen ließ sie 1280 als Schutzburg errichten. Ihren Namen erhielt sie laut einer Legende aber erst später. Zu einer Zeit nämlich, als der Ritter Siegfried mit seiner Frau Genoveva hier lebte. Die beiden waren glücklich miteinander, bis Siegfried in den Krieg ziehen musste. Sein Vertrauter Golo blieb mit Genoveva zurück und versuchte schon bald, sie zu verführen. Aus Zorn, dass das nicht klappte, bezichtigte er sie Siegfried gegenüber der Untreue. Siegfried, blind vor Zorn und Schmerz befahl Genoveva hinrichten zu lassen. Ein Jäger erhielt den Auftrag, die brave Ehefrau den wilden Tieren vorzuwerfen. Aus Mitleid setzte er Genoveva stattdessen im Wald aus, wo sie in einer Höhle überlebte. Bald darauf bereute Siegfried seine harte Tat. Um sich abzulenken, ging er auf die Jagd in den Wald und traf dort – natürlich – Genoveva. Nachdem alle Missverständnisse geklärt waren, kehrten sie auf die Burg zurück. Golo aber wurde in den mächtigen Bergfried geworfen, der noch heute Goloturm heißt. Heute wird in der Genovevaburg von Juni bis August Freilichttheater gespielt. Ganzjährig geöffnet ist das Eifelmuseum, das ebenfalls in der Burg untergebracht ist. Ein Spaziergang durch die Altstadt von Mayen lohnt sich. Hier steht die St. Clemenskirche mit ihrem markanten schiefen Turm. Auch um sie rankt sich eine Legende: Angeblich soll bei ihrem Bau der Teufel seine Finger im Spiel gehabt haben ...

 

 

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