Tommes, Rothenburg_Panzerdenkmal_(05), CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf .
Gedenkstätte Rothenburg
erstellt:
08.02.2021
aktualisiert:
06.06.2024
16. April 1945. Es sollte der Anfang vom Ende von dem sein, was sich hier in Rothenburg und in vielen anderen Ortschaften im Osten Deutschlands vollzog. Die 52. Sowjetische Armee und die 2. Polnische Armee erkämpften sich an diesem Tag den Übergang über die Neiße. Damit war ein wichtiger Meilenstein für die Schlacht um Bautzen und die Berliner Operation gemacht. Es sollte die letzte Panzeroffensive des Zweiten Weltkrieges werden. Durch die Erfolge der Sowjetischen Armeen wurde Berlin einige Tage später von vielen Seiten eingekesselt. Diese Einkesselung würde im Anschluss zur Kapitulation Deutschlands und dem Kriegsende führen. Doch der Preis des Krieges war hoch. Bei der letzten Angriffsreihe wurden auf beiden Seite noch einmal eine sehr hohe Anzahl an Toten eingefordert. Vor allem bei der berühmten Schlacht um Bautzen, die zehn Tage später, am 26. April 1945, stattfand. Wer heute Rothenburg besucht, kann nur noch wenig von der blutigen Vergangenheit sehen. Ein paar Fußminuten außerhalb des Stadtzentrums ist 1969 ein Denkmal errichtet worden. Eingezäunt von Laubbäumen steht im Schatten der Natur ein originaler Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg. Auf Russisch, Deutsch und Polnisch steht unter dem riesigen Gefährt geschrieben: „Historische Stätte des Kampfes für unsere Befreiung durch die Sowjetarmee und die 2. Polnische Armee im April 1945“.
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