Arnold Plesse, Glentleiten230819muehlen, CC BY-SA 3.0 de



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A95.

Freilichtmuseum Glentleiten
Freilichtmuseum Glentleiten des Bezirks Oberbayern
An der Glentleiten 4
82439 Großweil
freilichtmuseum@glentleiten.de

+49 (0)8851/185-0

https://www.glentleiten.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Freilichtmuseum_Glentleiten
erstellt:
07.07.2020
aktualisiert:
10.01.2024
Zwischen Donau und Alpen, Lech und Salzach gab es von jeher die verschiedensten Haus- und Hofformen. Das Freilichtmuseum Glentleiten zeigt neben großen Höfen auch Handwerker- und Kleinbauernanwesen. Im 18. und 19. Jahrhundert lebte über die Hälfte der Bevölkerung auf solchen einfachen Bauernhöfen. Insgesamt wurden in Glentleiten 40 historische Gebäude wieder aufgebaut, darunter auch Mühlen, Almgebäude und Werkstätten. Alle Häuser sind voll eingerichtet, so dass man sich richtig gut vorstellen kann, wie das Leben darinnen einst gewesen sein muss. Auch einfache Bauerhöfe wurden oft mit schönen Malereien verziert. Mit Hilfe von Schablonen und Walzen wurden die Wände mit Blumen oder Figurenmotiven versehen. Vor den Höfen liegen die typischen bäuerlichen Nutzgärten. Neben Gemüse und Obst wurden hier von jeher auch so genannte „Ruderalpflanzen“ angebaut –geduldete Unkräuter, die zum Teil als Heilkräuter dienten. Auch der typische Ackerbau der Gegend wird im Museum demonstriert. Wechselweise werden Kartoffeln und verschiedene Getreidesorten kultiviert. Außerdem gibt es Nachzüchtungen alter Tierrassen zu sehen, wie zum Beispiel das braune Bergschaf, die deutsche Edelziege sowie Murnau-Werdenfelser und Pinzgauer Rinder. In der Hafnerei wird die Arbeit an einer Töpferscheibe vorgeführt und Keramik verkauft. Im Kramerladen kann man in die Atmosphäre eines ländlichen Tante-Emma-Ladens eintauchen und nebenbei Souvenirs, Süßigkeiten oder Spielzeug erstehen. Für mitgebrachte Brotzeiten gibt es einen Biergarten. Wer sich bewirten lassen möchte, kann in der Museumsgaststätte „Starkerer Stadel“ einkehren.

 

 

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