Clemensfranz, Kirche_Altranft, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A10.
Freilichtmuseum Altranft
Museumsverein Altranft e.V.
Schneiderstr. 18
16259 Bad Freienwalde OT Altranft
info@museum-altranft.de
+49 (0) 33 44/ 33 39 11
http://www.museum-altranft.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Altranft
Schneiderstr. 18
16259 Bad Freienwalde OT Altranft
info@museum-altranft.de
+49 (0) 33 44/ 33 39 11
http://www.museum-altranft.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Altranft
erstellt:
26.04.2017
aktualisiert:
11.12.2023
Wer wissen möchte, wie es früher war, bevor es Computer; Kühlschränke, Waschmaschinen und all diese Dinge gab, dann sollten Sie hier von der Autobahn abfahren und das Brandenburgische Freilichtmuseum Altranft besuchen. Denn genau darum geht es in Altranft: Geschichte am eigenen Leib erleben. Altranft ist ein zum Museum gewordenes Dorf. In den für Ostbrandenburg typischen Häusern findet man eine Schmiede, eine Einklassenschule, ein Fischerhaus, eine Korbmacherei, Wasch- und Backhaus und vieles andere. Der Rundgang beginnt beim Schloss. Hier ist die Museumsverwaltung untergebracht. Die übrigen Räume werden für Ausstellungen genutzt und entsprechen so noch am ehesten einem „normalen“ Museum. In den anderen Häusern von Altranft allerdings kann nicht nur zugesehen werden. Von April bis Oktober präsentieren jeden Sonntag Handwerker ihre traditionelle Arbeit. Die Besucher sind zum Mitmachen eingeladen. Das gilt besonders für Kinder. Wer sein Brot meist aus dem Supermarkt bekommt, für den ist es schon ein ganz besonderes Erlebnis, die „Geschichte“ eines Brotes vom Korndreschen bis zum fertigen Brot einmal miterleben zu können. Und dass so ein Brot besser schmeckt als das aus dem Supermarkt, ist gar keine Frage. Lecker sind auch längst vergessene Gerichte aus Hirse oder Buchweizen, die man im Museum probieren kann. Geschichte für alle Sinne: Sehen, Hören, Riechen und Schmecken. Typisch für Altranft ist das Fischerhaus. 1375 wurde es zum ersten Mal erwähnt. Altranft war damals ein Fischerdorf, denn das Oderbruch war zweimal im Jahr überschwemmt und sehr fischreich, für Ackerbau aber nicht geeignet. Ebenfalls zum Museum gehört die Bockwindmühle in Wilhelmsaue. Die Mühle stammt aus dem Jahr 1880 und steht unter Denkmalschutz.
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