Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7 und der A71.
Frankens Saalestück
erstellt:
09.03.2017
aktualisiert:
24.05.2023
Müller-Thurgau, Bacchus und Silvaner werden hier angebaut: an Frankens Saalestück. Der Fluss schlängelt sich am südlichen Rand der Rhön entlang der Weinberge, von Bad Kissingen über Hammelburg nach Morlesau. Auf dem Pfaffenberg und weithin sichtbar liegt die Ruine der mittelalterlichen Burg Trimburg. Es werden Führungen über das Gelände von Schloss Saaleck angeboten. Und von der ehemaligen Burg Botenlauben mit ihren Rundtürmen blickt man über das Kurbad Kissingen. Wer die Region nicht zu Fuß, mit dem Rad oder dem eigenen Auto entdecken möchte oder kann, den bringt eine spezielle Bustour von der ältesten Weinstadt Frankens direkt auf einen Weinberg und weiter bis zur Ruine Aura – mit dazugehöriger Weinverkostung. Vielleicht begegnet Besuchern dabei auch die amtierende Weinprinzessin Hammelburgs. Auch zu Wasser lässt sich das fränkische Saaletal mit Boot oder Kanu erkunden. Die Paddel-Strecke säumen historische Gemäuer oder sogenannte „magische Orte“. Im Weinland Franken heißen sie „terroir f“: Gegenden, die man im Gedächtnis behält. In Volkach strahlt die Sonne zum Beispiel besonders stark auf die Weinreben. Deshalb wird dort in einer digitalen Präsentation über den Klimawandel informiert. Das „terroir f“ in Iphofen lenkt den Blick auf andere Weinregionen der Welt. In einem Stelengarten werden die Mengen präsentiert, die andernorts produziert werden – zum Beispiel in Dänemark. In Rimpar hingegen ist ein riesiges Eichhörnchennest nachgebildet worden. Hier weist der ökologische Weinbau eine lange Tradition auf. Für weniger Wein-Begeisterte wartet die Region mit Bauern- und Antikmärkten auf.
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