Maulaff, Großheubach_-_vom_Engelberg_aus_01, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A3, der A7, der A70 und der A71.

Fränkisches Weinland
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https://de.wikipedia.org/wiki/Franken_(Weinanbaugebiet)
erstellt:
28.11.2016
aktualisiert:
17.05.2023
Hacker - heutzutage fallen einem bei diesem Wort wohl eher Computernerds ein, die nichts Gutes im Schilde führen. Das gilt aber nicht für die "Häcker" im Fränkischen Weinland. So nennt man die 7200 Winzer, die dort ihre Reben pflegen. Der Name kommt vom „Hacken”, dem Lockern des Bodens. Das fränkische Weinland liegt zwischen Aschaffenburg und Schweinfurt. An den südlichen Hängen des Mains und seiner Nebenflüsse werden seit zwölf Jahrhunderten Reben angebaut. Die wichtigste Rebsorte ist der Müller-Thurgau, der rund 43 Prozent der Anbaufläche bedeckt. Silvaner und Bacchus werden ebenfalls gerne angebaut. Aber auch der blaue Portugieser und der blaue Spätburgunder werden zunehmend beliebter. Charakteristisch für die Gegend ist die Bocksbeutelflasche, die (fast) nur für fränkische Qualitäts- und Prädikatsweine verwendet werden darf. Zur Frage, wie der Bocksbeutel zu seinem Namen kam, gibt es zahlreiche Theorien: Steht das Wort tatsächlich für den Hodensack des Ziegenbockes? Geht der Begriff auf das niederdeutsche „Bocksbüdel”, den Beutel für Gebetsbuch zurück? Oder ist er durch die Zusammenziehung von „bauchige Buddel” entstanden? Fragen, denen man auf einer Reise über die fränkische Bocksbeutelstraße nachgehen könnte. Zwischen Aschaffenburg und Würzburg führt sie parallel zur A3 am Main entlang und passiert dabei Weinorte wie Erlenbach, Marktheidenfeld und Klingenberg. Dort sollte man die fränkischen Rotweine probieren, die außerhalb der Region noch wenig bekannt sind. Und vielleicht kann man dann auch einem Häcker bei seiner Arbeit zuschauen.

 

 

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