bodokleckel, Grube_georg, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A3.

Förderturm Grube Georg Industriedenkmal Willroth
Grube Georg
Grubenstraße 9
56594 Willroth
Rathaus@vg-flammersfeld.de

+49 (0) 26 85/ 80 91 92

http://www.vg-flammersfeld.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Grube_Georg
erstellt:
19.11.2016
aktualisiert:
23.10.2023
Die Grube Georg war ein Eisenerzbergwerk in der Gemeinde Willroth. Das Fördergerüst ist heute ein Industriedenkmal und lässt sich schon von der Bundesautobahn A3 aus erkennen. Seit dem 14. Jahrhundert spielt Bergbau in Willroth eine Rolle. Die Grube Georg gehört zum Siegerländer Erzrevier. In dem Bergbaugebiet in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gab es früher sehr viele Gruben. In dieser wurde hauptsächlich Siderit abgebaut. Das Carbonat ist ein wertvolles Eisenerz. Auch Kupfer-, Blei- und Zinkerze kamen in geringen Mengen vor. Bis 1771 arbeiteten hier nur Eigenlöhner. Erst nach 1815 kehrte ein regelmäßiger Betrieb ein. Denn der Betrieb gehörte nun zu Preußen. Bis 1930 gab es die Drahtseilbahn Louise für den Weitertransport der Erze. Durch die Weltwirtschaftskrise musste der Betrieb vorerst von 1930 bis 1933 eingestellt werden. Auch während des Zweiten Weltkrieges wurde die Förderung unterbrochen. Erst 1946 konnte sie wiederaufgenommen werden. Im März 1965 wurde der Betrieb komplett eingestellt, denn die Eisenerze der Grube waren komplett ausgeschöpft. Der Förderturm der ehemaligen Grube wurde von 1952 bis 1954 errichtet und nach seiner Restaurierung 1988 als Industriedenkmal eingetragen. Der 56 Meter hohe Turm kann ab und zu besichtigt werden. Im Inneren befindet sich ein kleines Museum. Vom höchsten Punkt des Turmes kann man bei schönem Wetter den Kölner Dom sehen.

 

 

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