Nordenfan, Rathaus_Meppen, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A31.
Festungswall Meppen
Tourist Information Meppen
Markt 4
49716 Meppe
tim@meppen.de
+49 (0) 59 31/ 153 153
http://www.meppen-tourismus.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Meppen
Markt 4
49716 Meppe
tim@meppen.de
+49 (0) 59 31/ 153 153
http://www.meppen-tourismus.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Meppen
erstellt:
03.11.2017
aktualisiert:
22.11.2023
Meppen zählt zu den ältesten Städten in Niedersachsen. Es wurde im Jahre 834 erstmals urkundlich erwähnt. Der Stadtname, der übersetzt „an den Mündungen“ bedeutet, verweist auf die geografische Lage des Ortes: In Meppen münden die Flüsse Hase und Radde in die Ems. Da die Ems von hier aus schiffbar ist, entwickelte sich Meppen rasch zu einem aufstrebenden Handelszentrum. Im Jahr 1360 verlieh der Bischof von Münster dem Ort das Stadtrecht. Damit verbunden war auch das Recht zur „Befestigung mit Wall und Graben“. Und das war auch dringend nötig, denn die Stadt war wiederholt Ziel von Plünderungsversuchen. So soll der Graf von Tecklenburg bei einem Überfall anno 1364 105 Kühe und 500 Schafe geraubt haben. Deshalb entstand nach und nach eine rechteckige Befestigungsanlage mit Wällen und Gräben. Bis zum Jahr 1660 wurde Meppen sogar zu einer Festungsstadt ausgebaut. Während des Dreißigjährigen Krieges wurden die Anlagen noch einmal erweitert und mit einem Außenwall ergänzt. Als im 18. Jahrhundert die Festungsanlagen geschleift wurden, blieb dieser Außenwall zum Schutz vor Hochwassern erhalten. Noch heute umschließt er die Altstadt und prägt das Bild von Meppen. Dass die Stadt damit über ein Alleinstellungsmerkmal in Niedersachsen verfügt, erkannten die Bewohner Meppens schon am Ende des 19. Jahrhunderts. Damals gründete sich ein erster Verschönerungsverein, der sich für den Erhalt und die Pflege der Anlagen engagierte. Heute steht der Festungswall unter Denkmalschutz und wird seit einigen Jahren behutsam saniert. Die rund zweieinhalb Kilometer lange Promenade ist mit ihrem alten Baumbestand inzwischen die größte innerstädtische Grünanlage und ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Einwohner von Meppen und seine Besucher.
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