Holger.Ellgaard, Lübeck,_Hansemuseum_2015e, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A1.
EUROPÄISCHES HANSEMUSEUM
Europäisches Hansemuseum
Lübeck gGmbH
An der Untertrave 1
D-23552 Lübeck
+49 451 80 90 99 0
https://www.hansemuseum.eu/
https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Hansemuseum
Lübeck gGmbH
An der Untertrave 1
D-23552 Lübeck
+49 451 80 90 99 0
https://www.hansemuseum.eu/
https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Hansemuseum
erstellt:
07.05.2021
aktualisiert:
11.07.2024
Was haben Bremen, Hamburg und Lübeck gemeinsam? Sie alle sind Hansestädte. Das heißt, sie gehörten zum Bund der Hanse, was ein Handelsbündnis von nordeuropäischen Kaufleiten war. Die Hanse bildete sich in Nordeuropa im 12. Jahrhundert, verlor aber ab dem 17. Jahrhundert an Bedeutung. Doch über 400 Jahr lang prägte die Hanse Wirtschaft, Handel und Politik in Nordeuropa. Lübeck hat dabei eine ganz besondere Stellung, denn es war die Geburtsstadt der Hanse und die wichtigste Hansestadt Deutschlands und später Nordeuropas. Kein Wunder, dass sich in Lübeck daher das Europäische Hansemuseum befindet. Im Jahr 2015 wurde das Museum in unmittelbarer Nachbarschaft zum Burgkloster eröffnet. Beim Bau des Museums wurden umfangreiche archäologische Funde gemacht, was die Fertigstellung verzögerte. Nun ist das alte Burgkloster mit einer modernen Museumsanlage verbunden. Hier werden die neuesten Erkenntnisse der Hanseforschung präsentiert und Wirtschaftsthemen behandelt. Die Dauerausstellung zur Hanse bietet eine faszinierende Zeitreise für Kinder und Erwachsene, beginnend mit den Ausgrabungen des Lübecker Burghügels. Vom Aufstieg der Kaufleute über die Pestpandemie, die Wirtschaftskrise und den Exportschlager Stockfisch bis zum Niedergang der Hanse – hier wird die Geschichte der Hanse erlebbar. Regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Kleiner Fakt am Rande: Im April 2015 tagten im Hansemuseum die Außenminister der G7-Staaten. Erst einen Monat später eröffnete die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel offiziell das Museum.
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