user:Joergens.mi, Breisach_Blick_aufs_Münster, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A5.
Europastadt Breisach am Rhein
Breisach-Touristik
Marktplatz 16
79206 Breisach am Rhein
breisach-touristik@breisach.de
+49 (0) 76 67/ 94 01 55
http://www.schwarzwald-tourismus.info/
https://de.wikipedia.org/wiki/Breisach_am_Rhein
Marktplatz 16
79206 Breisach am Rhein
breisach-touristik@breisach.de
+49 (0) 76 67/ 94 01 55
http://www.schwarzwald-tourismus.info/
https://de.wikipedia.org/wiki/Breisach_am_Rhein
erstellt:
10.01.2017
aktualisiert:
04.10.2023
Die EU gab es noch nicht und der Krieg war gerade einmal fünf Jahre vorbei, da hatten die Bürger der Stadt Breisach am Rhein schon eine Vision von der Zukunft. Sie sprachen sich im Juli 1950 als erste in Europa für einen europäischen Bundesstaat aus. Als Stadt an der natürlichen Grenze Rhein stand Breisach über viele Jahrhunderte im Mittelpunkt von kriegerischen Auseinandersetzungen. Mal war es deutsch, mal gehörte es zu Frankreich, mehrmals war die Stadt dabei zu großen Teilen zerstört worden, auch das St. Stephansmünster. Vom Europabrunnen blickt man hinauf auf das Wahrzeichen der Stadt. Hoch auf dem Münsterberg beherrscht es nicht nur die Altstadt, sondern die ganze Rheinebene. Die beiden Türme erzählen viel über die Entstehungsgeschichte des Münsters. Der Nordturm ist zuerst vollendet worden, im romanischen Stil. Der südliche Turm ist hingegen ein Zeugnis der Gotik. Vom 12. bis zum 15. Jahrhundert ist das Münster erbaut worden. Auch im Innern sind die Unterschiede zu sehen, doch hier fallen viele andere Kostbarkeiten ins Auge. Aus dem heute französischen Colmar kam Martin Schongauer Ende des 15. Jahrhunderts nach Breisach. Sein Jüngstes Gericht ist ein Meisterwerk der Wandmalerei. Ein Flammenmeer mit grausigen Gestalten führt in die Hölle, während an der gegenüberliegenden Wand die Seligen ins Paradies ziehen. Dazwischen thront Christus als Richter der Welt auf einem Regenbogen. Der heilige Stephanus, der Namensgeber des Münsters, ist auf einem weiteren Meisterwerk zu sehen, auf dem linken Seitenflügel des Schnitzaltars.
« zurück zur Startseite Reisen