Thuringius, Erfurt_cathedral_and_severi_church-2, Public Domain
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4.
Erfurter Dom
Erfurter Dom
Domstufen 1
99084 Erfurt
dominformation@domberg-erfurt.de
+49 (0) 3 61/ 6 46 12 65
http://www.dom-erfurt.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Erfurter_Dom
Domstufen 1
99084 Erfurt
dominformation@domberg-erfurt.de
+49 (0) 3 61/ 6 46 12 65
http://www.dom-erfurt.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Erfurter_Dom
erstellt:
03.01.2017
aktualisiert:
09.11.2023
Kommt man von der Erfurter Innenstadt aus auf den Domplatz, bietet sich ein imposantes Bild. Am Ende des Platzes ruht der Domberg, auf ihm ragen der Dom und die Severikirche in die Höhe. Erreichbar sind die beiden Gotteshäuser über die 70 Stufen einer großen Freitreppe. Charakteristisch für den Erfurter Dom sind die sogenannten Kavaten unter dem eigentlichen Kirchenbau: der Chor steht auf einem 15 Meter hohen Unterbau, der sich bis auf den Domplatz erstreckt. Früher sollen in den Gewölben sogar Häuser verbaut worden sein, heute ist davon aber nichts mehr zu sehen. Der Chor ist auch das Herzstück des Domes: die Ausstattung der Innenräume ist noch weitgehend im Original erhalten. Besonders das Chorgestühl dürfte Geschichtsbegeisterte interessieren. Es stammt aus dem Jahre 1329 und ist noch immer in gutem Zustand. Scheint sie Sonne durch die spätgotischen Glasgemälde, wird der Chor zudem in viele bunte Farben getaucht. Die Fenster sind noch gut erhalten und laden zum genaueren Betrachten ein. Im Dom sind zahlreiche Kunstschätze zu sehen, darunter der Hochaltar, die Stuckmadonna und die Leuchterfigur des Wolfram. Erwähnenswert ist auch die weltbekannte große Glocke des Doms, die „Gloriosa“ - das kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie "die Ruhmreiche". Dabei macht die Glocke ihrem Namen alle Ehre: Bei 2,50 Metern Höhe und 2,57 Metern Durchmesser wiegt sie über elf Tonnen. Sie ist die größte freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt. Die Severikirche steht in direkter Nachbarschaft des Doms. Sie ist eine der wenigen fünfschiffigen gotischen Hallenkirchen in Deutschland. Auffällig sind ihre drei Türme mit den spitz zulaufenden Helmen. Im Inneren sind der Barockaltar, der Sarkophag des Heiligen Severus und der riesige Taufstein besonders hervorzuheben. Wenn man den Domberg über die Freitreppe wieder verlässt, sollte man übrigens einen Abstecher in die kleine Stube am linken Treppenrand machen: dort gibt es traditionelle Baumstriezel.
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