TomKidd, Kommandantenhaus, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A71.
Erfurt • Citadelle Petersberg
Zitadelle Petersberg
Petersberg 3
99084 Erfurt
info@erfurt-tourismus.de
+49 361 66 - 400
https://www.erfurt-tourismus.de/sehens-wissenswertes/sehenswertes/zitadelle-petersberg
https://de.wikipedia.org/wiki/Petersberg_(Erfurt)
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erstellt:
21.06.2020
aktualisiert:
18.01.2024
Erfurt war nicht immer eine autonome Stadt. Die heutige Landeshauptstadt Thüringens unterlag ab 750 dem Erzbistum Mainz. Im Laufe des Mittelalter florierte Erfurt dann zu einem kirchlichen, politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Nachdem die Stadt allerdings 1648 ein zweites Mal dem Kurfürstentum Mainz zugesprochen wurde, leistete Erfurt Widerstand. Nur mit 15.000 kurmainzischen und französischen Soldaten konnte der Widerstand niedergeschlagen werden. Dem Kurfürst und Erzbischof aus Mainz war die Situation jedoch nicht geheuer, und so ließ er auf dem Gelände des Petersbergs eine Zitadelle errichten, um zukünftige Aufstände zu verhindern. Im neuitalienischen Stil entstand, was heute die einzige weitgehend erhaltene barocke Stadtfestung Mitteleuropas ist. Sternenförmig angelegt, galt sie als modernste Anlage der damaligen Zeit. Das Attribut „uneinnehmbar“ sollte im Laufe der Jahre allerdings durch Preußen und Franzosen einige Male in Frage gestellt werden. Heute muss die Zitadelle nicht mehr angegriffen werden, um einen Blick hineinzuwerfen. Im Gegenteil, die Pforten stehen für weit mehr als nur einen Besuch offen. Im Sommer finden zahlreiche Konzerte mit Künstlern wie 01099, Wincent Weiss oder Montez statt. In der ehemaligen Klosterkirche kann man in der Ausstellung „Paradiesgärten-Gartenparadiese“ mehr zur Widerspiegelung des Paradieses in irdischen Gärten lernen. Und schließlich ist auch das Stasi-Unterlagen-Archiv Teil der Zitadelle Petersberg. Was als Unterdrückungsfestung startete, ist heute ein Oort für Kulinarik, Kunst und Geschichte.
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