Jan Stubenitzky (Dehio), Schwobachtal, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A38.

eichsfeld
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https://de.wikipedia.org/wiki/Eichsfeld
erstellt:
12.11.2017
aktualisiert:
08.11.2023
Das malerische Eichsfeld zwischen Werratal und dem Harz ist eine Region mit einem reichen kulturhistorischen Erbe. Es umfasst Gebiete im südöstlichen Niedersachsen, im nordwestlichen Thüringen und im nordöstlichen Hessen. Im Jahre 897 erstmals urkundlich erwähnt, gehörte das Eichsfeld lange Zeit zum Fürstbistum Mainz. Vielleicht ist es diesem Umstand zu verdanken, dass sich hier bis heute zahlreiche regionale Besonderheiten erhalten haben. Das beginnt bei der Religion, denn im Gegensatz zum protestantischen Mitteldeutschland ist das Eichsfeld stark katholisch geprägt. Zahlreiche Sitten und Bräuche der Eichsfelder sind eng verbunden mit Glauben und katholischen Feiertagen. So finden zum Beispiel alljährlich eindrucksvolle Prozessionen am Palmsonntag im Heilbad Heiligenstadt statt, zu denen Zehntausende Besucher kommen. Auch Wallfahrten zu den zahlreichen Wallfahrtsorten haben noch immer einen hohen Stellenwert im religiösen Brauchtum. Eine weitere Besonderheit der Region sind ihre kulinarischen Spezialitäten. Man mag es kaum glauben, aber obwohl ein Teil des Eichsfeldes in Thüringen liegt, scheint es eine bratwurstfreie Zone zu sein. Stattdessen findet man hier Wurstsorten wie die Eichsfelder Stracke oder Feldgieker oder die Eichsfelder Kälberblase. Und wenn Sie einmal auf eine Kirmes im Eichsfeld kommen, sollten Sie unbedingt einen Schmandkuchen probieren, denn der wird hier besonders gern und gut gebacken. Mit seinen gut ausgebauten Wanderwegen durch die waldreiche Landschaft, den romantischen Burgen, und Dörfern und Städtchen mit gepflegten Fachwerkhäusern gilt das Eichsfeld als beliebte Urlaubsregion. Wie schön es hier ist, erkannte schon vor über 150 Jahren der Dichter Theodor Storm, der für einige Jahre im Eichsfeld lebte. Von ihm stammt das Zitat: „Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdenfleckens so innerlich berührt worden wäre.“

 

 

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