Ji-Elle, Durbach_(5), CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A5.

Durbach Schloss Staufenberg
Schloss Staufenberg
77770 Durbach
weinstube@schloss-staufenberg.de

+49 (0) 7 81/ 92 46 58 38

http://www.schloss-staufenberg.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Staufenberg_(Schwarzwald)
erstellt:
12.01.2017
aktualisiert:
04.10.2023
Schon von Weitem sind die Mauern des Schloss Staufenberg auf der markanten Nase des gleichnamigen Felsens in Durbach zu sehen. Seit achthundert Jahren blicken diese Schlossmauern auf die Kuppen des Schwarzwalds, über die Ortenau und das Elsass. So wehrhaft dies in früheren Jahrhunderten geschah, so einladend wirkt das Gemäuer heute auf seine Besucher. Denn die Weinberge am Fuße des Schlosses verraten seine heutige Funktion als „Markgräfliche Badische Weinkellerei“. Seit 1693 befindet sie sich im Besitz des Adelshauses Baden, das ab 1832 die mittelalterliche Burg an selber Stelle zu dem romantischen Schloss ausbaute, wie es heute noch besichtigt werden kann. Seit Jahrhunderten werden die steilen Hänge des Staufenbergs mit Reben bepflanzt, mindestens seit dem Jahr 1366, vielleicht aber auch schon bevor es das Schloss gab. Und auch die Markgrafen von Baden sind seit langer Zeit mit dem Weinbau in der Region verbunden: so erließ Christoph Markgraf von Baden 1495 ein erstes Weinbaugesetz. Und knapp dreihundert Jahre später war es Markgraf Carl Friedrich von Baden, der auf Schloss Staufenberg den ersten sortenreinen Weinanbau in ganz Baden betrieb: Er pflanzte mehere tausend Riesling-Setzlinge vom Klingelberg. Sowohl der Rebensaft als auch die Setzlinge waren schnell erfolgreich – der „Klingelberger“ war geboren und wurde zum Synonym für einen hochwertigen Riesling aus der Region Ortenau. Und so ist wenig verwunderlich, dass das Schloss Staufenberg und der Ort Durbach heute an der Badischen Weinstraße liegen, die durch die Vorbergzone zwischen Rheinebene und Schwarzwald führt.

 

 

« zurück zur Startseite Reisen