Dmitry Tonkonog and Ksenia Fedosova, 20130816_Drachenfels, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A3.

Drachenfels
Tourismus Siebengebirge
Tourist-Info
Drachenfelsstraße 51
53639 Königswinter
info@siebengebirge.de

0 22 23.91 77-11

https://www.siebengebirge.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Drachenfels_(Siebengebirge)
erstellt:
19.11.2016
aktualisiert:
23.10.2023
Der Drachenfels ist ein Berg im Siebengebirge am Rhein. Hier oben soll der junge Siegfried gegen einen Drachen gekämpft, die Königstochter befreit und im Blut des Drachens gebadet haben. Durch diese Sage kam der Drachenfels zu seinem Namen. Heute noch ist die Sage um den Nibelungenschatz nahezu jedem Deutschen bekannt. Sie ist auch die älteste überlieferte Verserzählung, die noch in einem Stück vorhanden und belegbar ist. Viele Orte und historische Ereignisse lassen sich noch heute namentlich finden, wie der Drachenfels. Eine weitere Theorie, wie der Berg zu seinem Namen gekommen ist, hängt mit dem Gestein Quarz-Trachyt zusammen. Der Trachyt war besonders im Mittelalter ein viel verwendeter Baustein und wurde bis 1836 auf dem Drachenfelsen abgebaut. Der Name des Felsens ist allerdings viel älter als der Name des Gesteins. Der 321 Meter hohe Berg liegt zwischen den Städten Königswinter und Bad Honnef. 1882 wurde auf dem Berg das historische Schloss Drachenburg erbaut. Außerdem gibt es dort oben auch eine Burgruine der Burg Drachenfels. Sie gilt heute als Wahrzeichen des Siebengebirges. 1138 ließ der Kölner Erzbischof Arnold die Burganlage erbauen. Seit der napoleonischen Herrschaft reisten immer mehr Menschen durch das Gebiet am Rhein. Nach dem Besuch des britischen Dichters George Byron ist die Ruine Drachenfels international bekannt geworden. Die Landschaft mit Blick auf den Drachenfels gab ihm die Möglichkeit, über die komplizierten Gefühle zu seiner Halbschwester Augusta Leigh zu schreiben. Heute gibt es auf dem Berg ein Hotel und ein Restaurant für Touristen. In der Region gibt es drei Weingüter, die verschiedene Rebsorten anbauen. Außerdem gibt es die Drachenfelsbahn, die Touristen jeden Tag vom Tal auf den Berg bringt. Ein Anreiz, den Berg zu erklimmen ist vielleicht auch der Nibelungenschatz. Der konnte nämlich bis heute nicht gefunden werden.

 

 

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