Mussklprozz, DorfMecklenburgSiedlungswall_2020-05, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A20.

Dorf Mecklenburg Wiege des Landes
Kreisagrarmuseum
Rambower Weg 9a
23972 Dorf Mecklenburg
kreisagrarmuseum@web.de

+49 (0) 38 41/ 79 00 20

http://www.kreisagrarmuseum.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Dorf_Mecklenburg
erstellt:
17.10.2017
aktualisiert:
05.12.2023
Einst soll es nahe des heutigem Wismar einen Handelsposten gegeben haben, der bereits ab dem 7. Jahrhundert zum zentralen Punkt des Landes geworden ist. Aus diesem Grund ließen sich dort die Fürsten des Landes nieder und haben eine neue Burg errichtet. Das Geschlecht der Abodriten war jedoch bedroht. Denn der dänische Fürst Göttrik wollte sie vernichten und ihr Land erobern. Zahlreiche ihrer älteren Burgen konnte er einnehmen. Die neue Burg jedoch, konnte Göttrik standhalten. Niedergeschmettert und mit enormen Verlusten musste er zurück nach Dänemark reisen. Daraufhin entschieden sich die Abodriten, in ihrer neuen Burg zu bleiben und gaben ihr den Namen Mecklenburg. Durch die zahlreichen Handelswege kam die Burg zu Wohlstand. Eine Legende sagt sogar, dass eine kupferne Brücke das Dorf mit der Burg verbunden hat. Und unter den Mauern soll eine goldene Wiege versteckt worden sein. Sie konnte jedoch bisher noch nicht gefunden werden. Denn die Burg konnte der Zeit nicht standhalten. Heute ist sie komplett verschwunden und nur noch Überreste lassen vermuten, wo sie einst stand. Das Dorf an der Mecklenburg aber konnte die Zeit überdauern. Heute ist es bekannt als Wiege des Landes. Auch wenn dort gerade Mal 3000 Menschen leben, ist der Ort Begründer des Fürstentums und Bundeslandes. Zwar ist die Burg heute nur noch ein Friedhof der Gemeinde und einzig die Straße „Am Burgwall“ weist den Weg dorthin. Aber der Name konnte über ein Jahrtausend erhalten und weitergetragen werden.

 

 

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