Ato 01, St._Peter's_Cathedral_Worms_south_side, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A61.

Dom zu Worms
Dom St. Peter
Domplatz
67547 Worms
pfarramt@wormser-dom.de

+49 6241 59 61 60

https://bistummainz.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Wormser_Dom
erstellt:
19.06.2020
aktualisiert:
18.10.2023
„Ich lebe nicht fern von der Stadt Worms, an die mich auch eine Tradition meiner Ahne bindet. Wenn ich hinüberfahre, gehe ich immer zuerst zum Dom. Das ist eine sichtbar gewordene Harmonie der Glieder, eine Ganzheit, in der kein Teil aus der Vollkommenheit wankt.“ So beschreibt der Religionsphilosoph Martin Buber seinen Blick auf den berühmten Wormser Dom „Peter und Paul”. Und wie Buber zieht es auch die zahlreichen Gäste der Stadt meist zuerst zu der beeindruckenden Basilika. Wer aber nach einer Besichtigung der über 1000 Jahre alten Kirche sofort wieder ins Auto springt, verpasst eine ganz Menge. Denn Worms ist eine kleine Stadt mit einer großen Vergangenheit. Auf Schritt und Tritt stolpert man über Zeugnisse der Geschichte. Bei einem Spaziergang auf der Rheinpromenade begegnet man den Nibelungen, die laut Überlieferung tatsächlich in der Gegend um Worms gelebt haben sollen. Die aufgestellten Figuren zeigen freilich die Gestalten aus der Sage, wie zum Beispiel den „grimmigen Hagen“, der in Worms einen sagenhaften Schatz im Rhein versenkt haben soll. Ein Denkmal in einem kleinen Park erinnert an die Anwesenheit Luthers. In Worms fand jener Reichstag statt, bei dem der Reformator seine berühmten Worte: „Hier stehe ich und kann nicht anders ...“ sprach. Außerdem gab es in Worms bis zur Herrschaft der Nazis 1000 Jahre lang ein lebhaftes jüdisches Gemeindeleben. Noch heute kann man hier über den ältesten jüdischen Friedhof Europas spazieren. Auch das vormalige Judenviertel ist noch auszumachen. Neben der Synagoge steht das „Raschi-Haus“. Ein Museum, das einen sehr lebendigen Einblick in die Geschichte und Kultur der Wormser Juden vermittelt.

 

 

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