Uwe Barghaan, Verden_Dom_Inneres, CC BY 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A27.

Dom zu Verden
Domgemeinde Verden
Lugenstein 10-12
27283 Verden
kg.dom.verden@evlka.de

+49 (0) 42 31/ 93 90 74

http://www.domgemeinde-verden.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Dom_zu_Verden
erstellt:
25.10.2017
aktualisiert:
22.11.2023
Beim Blick über die Aller fällt der Bau sofort ins Auge. Hinter Wiesen und Wohnhäusern erhebt er sich in seiner ganzen Mächtigkeit. Der Dom war über viele Jahrhunderte das Zentrum des Bistums Verden. Wenn man vom Markt kommt, betritt man die Kirche durch ein Vorgebäude. Im Mittelalter war die Hallenkirche prächtig ausgestattet. Mit ein bisschen Phantasie kann man sich das auch heute noch vorstellen, besonders wenn man sich den Levitenstuhl ansieht. Er ist noch aus der damaligen Zeit. Der Stuhl war dem Priester und seinen Assistenten vorbehalten und ist eigentlich eine Bank. Sie ist von drei Holzbaldachinen mit kunstvollen Schnitzereien überspannt, die Szenen aus der Bibel zeigen. Dieses Kunstwerk ist aus der Zeit um 1360. Noch älter ist der Taufstein, ein Meister erschuf ihn irgendwann zu Beginn des 13. Jahrhunderts. Ganz genau weiß man dagegen, wann die Grabplatte für Bischof Barthold von Landesbergen entstand, es war 1502. Unter der Leitung des Bischofs ist der Dom in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts fertig gestellt worden. Davor gab es eine Pause von 150 Jahren, begonnen hatte man schon 1290. Vorbilder gab es auch für den Bau - die Kathedrale von Reims und der Mindener Dom. Verden wiederum war Vorbild für den Dom in Lübeck. Im Vorgebäude, einem Fachwerkbau, entstand nach der Reformation eine Schule. Fast 300 Jahre lernten hier die Schüler nicht nur Latein.

 

 

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