Moguntiner at German Wikipedia, MainzerDom_sw_neu, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A60, der A63 und der A671.

Dom zu Mainz
Mainzer Dom
Markt 10
55116 Mainz
dominformation@bistum-mainz.de

06131 253-412

https://bistummainz.de/dom-mainz/
https://de.wikipedia.org/wiki/Mainzer_Dom
erstellt:
17.06.2020
aktualisiert:
18.10.2023
m Jahre 975 wurde ein gewisser Willgis zum Erzbischof von Mainz ernannt. Damit war er gleichzeitig der Vertreter des Papstes nördlich der Alpen. Noch im selben Jahr ließ Willgis den Grundstein für den Mainzer Dom legen. Der reiche Kirchenfürst wollte mit dem Bauwerk seine Macht demonstrieren. Also plante er ein „mächtiges“ Gebäude, das für die damalige Zeit riesige Dimensionen besaß. Alle Christen der Stadt hätten gleichzeitig darin Platz gefunden. Doch am Tag seiner Einweihung im Jahr 1009 wurde der Dom durch ein Feuer zerstört. Die erneute Fertigstellung des Doms im Jahr 1036 erlebte Willgis nicht mehr. Noch weitere sieben Male wurde der Martinsdom während seiner 1000-jährigen Geschichte von Bränden heimgesucht. Einmal schlug der Blitz ein und zerstörte den Westturm. 1793 wurde das Gebäude durch Reichstruppen beschossen, französische Truppen nutzten es im 19. Jahrhundert als Pferdestall. 1806 dachte man an den Abriss des beschädigten Gebäudes. Der Bischof von Colmar setzte sich dafür ein, den Dom zu erhalten und zu restaurieren. Neben dem Dom gibt es natürlich noch eine andere Sache, die jeder spontan mit Mainz verbindet: Die „Fassenacht“. Die närrische Saison beginnt hier schon lange vor den „drei tollen Tagen“. Und spätestens am Rosenmontag kommt keiner mehr ums Mitfeiern herum. Die Mainzer Karnevalstradition geht zurück auf die Epoche des Vormärz: Damals dienten Narrenkappe und Büttenrede den Mainzer Bürgern dazu, der Zensur durch die Obrigkeit zu entgehen. Viele Vereine, wie etwa die Ranzengarde, entstanden zu dieser Zeit.

 

 

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