Gregor Rom, Dom_Brandenburg_Luftbild, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A2.
Dom zu Brandenburg an der Havel
Dom zu Brandenburg
Burghof 9
14776 Brandenburg an der Havel
info@dom-brandenburg.de
+49 (0) 33 81/ 21 12 22 3
https://www.dom-brandenburg.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/St._Peter_und_Paul_(Brandenburg_an_der_Havel)
Burghof 9
14776 Brandenburg an der Havel
info@dom-brandenburg.de
+49 (0) 33 81/ 21 12 22 3
https://www.dom-brandenburg.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/St._Peter_und_Paul_(Brandenburg_an_der_Havel)
erstellt:
02.11.2016
aktualisiert:
11.12.2023
Der Peter-und-Paul-Dom zu Brandenburg liegt auf der Dominsel, die durch zwei Arme der Havel begrenzt wird. Vorher hatte hier die Burg der slawischen Heveller gestanden. Begonnen hatte der Bau des Domes 1165, im 14. und 15. Jahrhundert gestaltete man den romanischen Bau im gotischen Stil um. Betritt man den dreischiffigen Bau, findet man Zeugnisse aus vielen Epochen. Neben einem romanischen Kruzifix und einem frühgotischen Levitensitz, sehen Besucher den böhmischen Altar aus dem 14. Jahrhundert und einen Marienaltar, der um 1430 entstanden ist. Eine barocke Kanzel von 1691 und zwei kniende Leuchterengel aus Messing von 1441 bereichern die Ausstattung des Doms. Auf eine spätere Zeit verweisen bronzene und vergoldete Kruzifixe und Altarleuchter. 1836 in Berlin entstanden, wird ihr Entwurf dem berühmten preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel zugeschrieben. Im Dom hängen vier Glocken, zwei davon sind im Mittelalter, die beiden anderen im 17. Jahrhundert gegossen worden. 1942 nahm man sie ab, um sie einzuschmelzen. Tatsächlich haben sie den Krieg jedoch unbeschadet überstanden und sind nach fünf Jahren aus Hamburg zurückgekehrt. Vom hohen Chor des Domes betritt man das Obergeschoss des Dommuseums. Hier werden liturgische Gegenstände, Handschriften, Drucke und mittelalterliche Urkunden gezeigt. Das bedeutendste Stück der Textilsammlung ist das Hungertuch von 1290, das während der Fastenzeit den Altar verhüllte. In den unteren Räumen erfahren Besucher Einzelheiten über die Geschichte des Bistums Brandenburg und des Doms.
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