Arnoldius, Germany_Bardowick_cathedral_hall, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A39.
Dom zu Bardowick
Dom zu Bardowick St. Peter und Paul
Beim Dom 2
21357 Bardowick
Buero@kirche-bardowick.de
+49 (0) 4131/ 121143
http://www.kirche-bardowick.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Dom_zu_Bardowick_St._Peter_und_Paul
Beim Dom 2
21357 Bardowick
Buero@kirche-bardowick.de
+49 (0) 4131/ 121143
http://www.kirche-bardowick.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Dom_zu_Bardowick_St._Peter_und_Paul
erstellt:
10.12.2017
aktualisiert:
17.11.2023
Im späten Mittelalter wurde, zumindest in der Kirche, alles akribisch dokumentiert. Wer lebte zum Beispiel wann und wie lange auf einer Burg? Wer war Bischoff des Klosters? Allerdings gibt es auch Fälle, über die sich Wissenschaftler und Geistliche bis heute streiten, von denen man nicht weiß, wie wichtig ein Ort gewesen ist. Wie zum Beispiel beim Dom zu Bardowick St. Peter und Paul. Bis heute ist unklar, ob der Dom jemals Bischofssitz gewesen ist. Sicher ist allerdings, dass es eine der ältesten Kirchen der Region ist. Der Ursprung des Doms liegt bereits im achten Jahrhundert. Am Anfang ist er nur eine beschauliche Holzkirche gewesen. Vor tausend Jahren wurde sie dann zu einer Feldsteinkirche umgebaut. Diese Überreste sind noch heute im Eingangsbereiches des Domes erkennbar. Der Rest wurde allerdings im Zuge von Auseinandersetzungen mit Heinrich dem Löwen zerstört. Während des Wiederaufbaus ist der Bischofssitz geplant worden. Es gab auch einen Bischof, der in Bardowick hätte sitzen müssen. Ein Teil der Historiker glaubt allerdings, dass der damalige Bischoff der Region lieber in Verden geblieben ist. Bardowick war ihm wohl doch etwas zu abgeschieden. Und so wurde der Bischofssitz zunächst nicht als solcher genutzt. Ein anderer Teil sieht in dieser Geschichte allerdings nur ein Ammenmärchen. Kein Märchen ist allerdings die prachtvolle Dekoration des Doms. Von außen mit rotem Backstein und Fachwerkelementen verziert, ragen die Türme des Doms in die Höhe. Noch heute läutet in ihnen eine Glocke aus dem Jahr 1130. Und mit dem Signet „verlässlich geöffnete Kirche“ lädt die Kirche zur Begegnung ein. Jeder ist willkommen, die Geschichte und auch die Gegenwart des Bardowicker Doms zu entdecken.
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