Uwe Rieschel, Schloss_Moritzburg_in_Zeitz, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A9.

Dom & Schloss Moritzburg Zeitz
Tourist-Information Zeitz
Altmarkt 16
06712 Zeitz
tourismus@stadt-zeitz.de

+49 (0) 34 41/ 83 29 1

http://www.zeitz.de/de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Moritzburg_(Zeitz)
erstellt:
22.04.2017
aktualisiert:
16.11.2023
Die Geschichte der Moritzburg von Zeitz geht zurück bis in das Jahr 967. Damals wurde die Stadt Zeitz unter dem Namen Cici auf der Synode von Ravenna erstmals urkundlich erwähnt. Beschlossen wurde nämlich, in Zeitz ein Bistum zu gründen. Ein Jahr später wurde der erste Bischof von Zeitz geweiht. Im Jahr 1028 wurde der Bischofssitz dann zwar von Zeitz nach Naumburg verlegt, aber die Bischöfe zog es zurück. Ab dem Ende des 13. Jahrhunderts residierten sie wieder in ihrer alten Burg. Erst Ende des Dreißigjährigen Krieges ging die Zeit der Bischöfe in Zeitz zu Ende. 1644 zerstörten schwedische Truppen den Bischofssitz. Kurz darauf wurde Kursachsen durch Erbfolge geteilt. Moritz, der jüngste der vier Söhne des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen wurde zum Herzog von Sachsen-Zeitz. Auf den Ruinen der alten Bischofsburg ließ er von seinem Baumeister Moritz Richter eine neue Schlossanlage bauen. Richter ging dabei außerordentlich geschickt vor, indem er die Kirche und den Grundriss der alten Burg in seine Baupläne einbezog. Am 19. März 1657 wurde die Grundsteinlegung gefeiert. In den folgenden Jahren entstand ein Bau, der auch heute noch durch seine außerordentliche Geschlossenheit beeindruckt. Das im Stil des Barock gehaltene Ensemble besteht aus dem dreiflügeligen Hauptgebäude, der gotischen Schlosskirche „St. Peter und Paul“, dem barocken Torhaus sowie verschiedenen Nebengebäuden. Auch eine barocke Orangerie gehört zur Anlage. 1678 wurde der Bau fertiggestellt und Herzog Moritz nannte seine Residenz „Moritzburg an der Weißen Elster“. Ein passender Name, immerhin hatten zwei Moritze die Anlage gebaut. Im Jahr 2004 bildete die Moritzburg den Kern des Areals der Landesgartenschau Sachsen-Anhalt.

 

 

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