Zefram, Paderborn_Museum_in_der_Kaiserpfalz, CC BY 2.5
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A33.
Dom. Kaiserpfalz Residenzschloss
Paderborner Dom
Domplatz
33098 Paderborn
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0
https://www.erzbistum-paderborn.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Pfalz_Paderborn
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https://de.wikipedia.org/wiki/Pfalz_Paderborn
erstellt:
08.11.2017
aktualisiert:
26.10.2023
Die Stadt Paderborn blickt auf eine lange Geschichte zurück. Erstmals erwähnt wurde der Ort bereits im Jahr 777 als hier der erste Reichstag und eine Missionssynode unter Karl dem Großen abgehalten wurden. Wegen seiner langen Geschichte ist Paderborn besonders reich an Sehenswürdigkeiten: allein in der Innenstadt sind über 20 historische Gebäude zu entdecken. Zu den markantesten zählt auf jeden Fall der Dom St. Maria, St. Liborius und St. Kilian. Mit seinem 92 Meter hohen Turm prägt er die Silhouette der Innenstadt. Die dreischiffige Hallenkirche mit zwei Querhäusern stammt im Wesentlichen aus dem 13. Jahrhundert. Etwas jüngeren Datums ist eine der bekanntesten Paderborner Sehenswürdigkeiten, die sich im Innenhof des Domkreuzganges befindet. Die Rede ist vom berühmten Hasenfenster aus dem 16. Jahrhundert. Es ist aus rotem Wesersandstein gefertigt und zeigt drei kreisförmig angeordnete Hasen. In früheren Zeiten galt es als Glücksbringer und jeder fahrende Handwerksbursche, der nach Paderborn kam, musste es gesehen haben. Gleich neben dem Dom befindet sich das Museum in der Kaiserpfalz. Lange Zeit rätselte man in Paderborn darüber, wo sich die alte Pfalzanlage von Karl dem Großen befunden haben mochte. Im Jahr 1964 entdeckte man dann bei Ausgrabungen die Überreste von Bauwerken aus dem 8. Jahrhundert und aus der Zeit Heinrichs II. Die historische Bausubstanz war noch so gut erhalten, dass man sich an einen Wiederaufbau unter Verwendung der alten Steine machen konnte. So entstand das heutige Museum, in dem archäologische Funde aus Paderborn und Westfalen besichtigt werden können. Eine weitere Sehenswürdigkeit verdankt Paderborn den ehemaligen Fürstbischöfen. Die Kirchenfürsten residierten seit dem 13. Jahrhundert nicht mehr am Dom, dem Zentrum des Bistums, sondern erbauten sich vor den Toren der Stadt eine eigene Residenz: Schloss Neuhaus. Die Vierflügelanlage mit den runden Ecktürmen zählt zu den bedeutendsten westfälischen Renaissance-Schlössern. Vor allem im Sommer, wenn im rekonstruierten Barockgarten zahlreiche kulturelle Veranstaltungen stattfinden, ist Schloss Neuhaus ein besonders lohnenswertes Reiseziel.
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