Berthold Werner, Dinkelsbuehl_BW_5, Public Domain
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7.
Dinkelsbühl an der Romantischen Straße
Touristik Service Dinkelsbühl
Altrathausplatz 14
91550 Dinkelsbühl
touristik.service@dinkelsbuehl.de
+49 (0) 98 51/ 90 24 40
http://www.tourismus-dinkelsbuehl.de/
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erstellt:
09.03.2017
aktualisiert:
17.10.2023
„Ihr Kinderlein kommet, oh kommet doch all ...“, den Text zu diesem berühmten Weihnachtslied schrieb Christoph von Schmid. Er war Theologe und Jugendschriftsteller aus Dinkelsbühl und lebte im 18. Jahrhundert. Eine seiner ersten öffentlichen Aufführungen hat das Lied vielleicht im Münster St. Georg erlebt, wo heute ein Denkmal an den Autor erinnert. Sehenswert ist auch das restliche Interieur dieser spätgotischen Kirche: Elf Pfeilerpaare tragen ein Sternengewölbe, der neugotische Hochaltar und die vier Seitenaltäre sind mit zahlreichen kunstvoll gestalteten Figuren verziert. Kinder aus Dinkelsbühl sollen dieses Münster – und auch den kompletten Rest der Stadt – im Frühjahr 1632 gerettet haben. Damals wurde die Stadt wochenlang von den Schweden belagert. Nach langem Ringen entschlossen sich die Dinkelsbühler zur Kapitulation. Laut einer Legende erschien in diesem Moment die Türmerstochter, die „Kinderlore“, und zog dem Feind singend entgegen. Eine Schar unmündiger Kinder folgte ihr. Dieser Anblick rührte die Freinde so sehr, dass sie die Stadt vor Plünderung und Brandschatzung bewahrten. Dass in Dinkelsbühl besonders viele historische Gebäude erhalten geblieben sind, hat aber auch mit der Wehrhaftigkeit der Stadt zu tun. Die Stadtmauer ist komplett erhalten, im Rothenburger Torturm sind noch heute die Löcher zu sehen, aus denen Pech auf die Angreifer geschüttet wurde. Wahrzeichen der Stadt ist der spätmittelalterliche Bäuerlinsturm. Dinkelsbühl liegt an der „Romantischen Straße“, einer der berühmtesten Ferienstraßen Deutschlands. Auf 350 km verbindet sie Würzburg und Füssen. Am Wege liegen unter anderem Schloss Neuschwanstein und Rothenburg ob der Tauber.
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