H.Helmlechner, Landshut_Stiftsbasilika_St._Martin_01, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A92.

Die gotische Stadt Landshut
Tourist-Information im Rathaus 1
Altstadt
Altstadt 315
84028 Landshut
tourismus@landshut.de

0871 - 922 05 0

http://www.landshut.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Landshut
erstellt:
04.07.2020
aktualisiert:
10.01.2024
Landshut ist rekordverdächtig. Hier steht der mit 133 Metern höchste Kirchturm Bayerns. Das ist schon einmalig. Aber der Turm der Martinskirche ist trotz seiner Höhe ganz aus Ziegeln gemauert. Das macht ihn sogar einzigartig in der ganzen Welt. Der Turm ist Ziegelstein gewordenes Bild des Bürgerstolzes der Stadt. Ja, die gesamte Innenstadt mit den breiten, fast platzartigen Straßenzügen „Altstadt” und „Neustadt” und den hohen Giebelhäusern wirkt wie eine bürgerliche Selbstdarstellung. Dieser prächtige Ausbau Landshuts begann um 1380. Die Stadt war damals keine 200 Jahre alt. Gegründet wurde Landshut 1204 von Herzog Ludwig I. zum Schutz einer neuen Isarbrücke. Die Bestimmung Landshuts findet sich in ihrem Namen wieder. Die Stadt als Hüterin des Landes. Hoch über der Stadt thront heute noch die Burg Trausnitz. Berühmt ist ihre so genannte Narrentreppe. Landshut war zunächst Hauptsitz der Wittelsbacher. Dann wurde es Regierungssitz des Teilherzogtums Bayern. In diese Zeit von 1393 bis 1503 fiel die Blüte der Stadt. Landshut wurde zu einer berühmten Kunststadt. Weithin sichtbares Zeichen dafür ist die Martinskirche mit ihrem Turm. 1407 begann Hans von Burghausen mit dem Bau der Heiliggeistkirche. Das Rathaus mit den Renaissance-Erkern und dem herrlichen Prunksaal stammt aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Im Prunksaal wurde 1475 die berühmte Landshuter Hochzeit gefeiert. Bei einer Teilerneuerung wurde der Saal mit einem großen Historiengemälde geschmückt, das Szenen aus der Hochzeit zeigt. Ludwig X. ließ 1536 bis 1543 die Residenz bauen, der erste Renaissance-Palast nördlich der Alpen. Auch das ein Landshuter Rekord! Die Residenz dient heute als Museum. Eine weitere Attraktion ist das unterirdische Skulpturenmuseum im Hofberg.

 

 

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