Zweiradmuseum Neckarsulm, Erstes_Neckarsulmer_Motorrad,_1902, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A6.

Deutschordensschloss Neckarsulm Deutsches Zweirad-u. NSU-Museum
Deutsches Zweirad- und NSU-Museum
Urbanstr. 11
74172 Neckarsulm
zweiradmuseum@neckarsulm.de

+49 (0) 71 32/ 3 52 71

http://www.zweirad-museum.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Zweirad-_und_NSU-Museum
erstellt:
23.08.2017
aktualisiert:
11.10.2023
Noch heute kann man sie in jeder Stadt im Verkehr entdecken: Fahrräder der Marke NSU. Dabei werden die Fahrräder schon seit den 1960er-Jahren nicht mehr produziert – und sind eigentlich schon längst ein Fall fürs Museum. Das hat man sich in Neckarsulm sogar schon gedacht, noch bevor das letzte Exemplar bei den NSU-Motorenwerken vom Band ging. In den 1950er-Jahren erklärte man nämlich jegliche Fortbewegung auf zwei Rädern fälschlicherweise für veraltet. Deswegen wollte man die vermeintlich aussterbende Technik für die nachfolgenden Generationen aufbereiten. Dafür wurde 1956 in Neckarsulm im Deutschordensschloss das Deutsches Zweirad- und NSU-Museum eröffnet. Zwar haben die Initiatoren mit ihrer Einschätzung bezüglich der Zweiräder ordentlich daneben gelegen. Das Museum ist allerdings bis heute ein voller Erfolg. Mit um die 350 Ausstellungsstücken ist es die größte historische Sammlung seiner Art in Deutschland. Gezeigt werden Fahr- und Motorräder der verschiedensten Generationen und Hersteller. Neben verkehrsüblichen Maschinen sind dort außerdem die beeindruckenden Rennsportmodelle ausgestellt. Das Museum gibt darüber hinaus einen Einblick die Geschichte der ehemaligen Firma NSU, die in Neckarsulm ihren Sitz hatte. Wer bei so vielen Maschinen am liebsten selbst losfahren will, kann im Kino-Forum selbst die „Bike-Experience“ auf originalen Rädern zumindest nacherleben. Damit macht das Museum ein Stück deutsche Technikkultur wieder lebendig.

 

 

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