Frank Vincentz, Remscheid_Lennep_-_Deutsches_Röntgenmuseum_01_ies, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A1.
Deutsches Röntgen-Museum Deutsches Werkzeugmuseum
Deutsches Röntgen-Museum
Schwelmer Straße 41
42897 Remscheid
info@roentgenmuseum.de
+49 (0) 21 91/ 16 33 84
http://www.roentgenmuseum.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_R%C3%B6ntgen-Museum
Schwelmer Straße 41
42897 Remscheid
info@roentgenmuseum.de
+49 (0) 21 91/ 16 33 84
http://www.roentgenmuseum.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_R%C3%B6ntgen-Museum
erstellt:
30.10.2016
aktualisiert:
24.10.2023
Deutsche Röntgenmuseum /Deutsches Werkzeugmuseum Gleich zwei besondere Museen kann man in der Stadt Remscheid besichtigen. Das Deutsche Werkzeugmuseum besteht seit 1970 und ist einzigartig in Deutschland. Im Zeitraffer kann man sich anhand der jeweiligen Werkzeuge von der Steinzeit über das Mittelater und die Frühindustrie, bis hin zur High-Tech der heutigen Zeit begeben. Funktion, aber auch Herstellung der verschiedenen Gerätschaften sind zu bestaunen. Ein ganz spezielles technisches Gerät wird im zweiten großen Museum der Stadt Remscheid „beleuchtet“. 1895 fand Wilhelm Conrad Röntgen eher zufällig heraus, dass man mit seinen „X-Strahlen“, wie er sie damals noch nannte, Gegenstände durchleuten kann. Das Besondere: Je nach Dichte des Materials dringen die Strahlen unterschiednlich stark hindurch. So bildete er neben einem Jagdgewehr oder einem Holzkasten, irgendwann auch die Hand seiner Frau ab. Hier schwebte der Hochzeitsring gespenstisch um eine knöcherne Hand. Röntgen verzichtete auf ein Patent, um seine Entdeckung der gesamten Wissenschaft zugänglich zu machen. 1901 wurde er der erste Nobelpreisträger der Physik überhaupt. Massenhaft eingesetzt, dachte niemand an eventuelle Nebenwirkungen: Völlig verstrahlt starben so Forscher und Mediziner zu Hunderten. Für was die neuen Strahlen alles eingesetzt wurden, und warum man wieder davon abwich, Kinderfüße in Schuhgeschäften zu durchleuchten – all das kann man nur wenige hundert Meter entfernt vom Geburtshaus des Physikers erfahren. Wo Naturwissenschaft, Medizin und Technik zusammenkommen, kann und soll der Besucher auch selbst experimentieren.
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