Axel Hindemith, Marinemuseum-wilhelmshaven-2007, Public Domain
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A29.
Deutsches Marinemuseum
Deutsches Marinemuseum
Südstrand 125
26382 Wilhelmshaven
info@marinemuseum.de
+49 (0) 4421/ 40084-0
http://www.marinemuseum.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Marinemuseum
Südstrand 125
26382 Wilhelmshaven
info@marinemuseum.de
+49 (0) 4421/ 40084-0
http://www.marinemuseum.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Marinemuseum
erstellt:
27.10.2017
aktualisiert:
21.11.2023
„Holt nieder Flagge und Wimpel!“ – So lautete das letzte Kommando auf dem Lenkwaffenzerstörer Mölders, als er im Jahr 2003 außer Dienst gestellt wurde. Das riesige graue Kriegsschiff ist heute als schwimmendes Museumsexponat im Deutschen Marinemuseum in Wilhelmshaven zu besichtigen. Das Museum befindet sich in der früheren Scheibenhofwerkstatt, einem alten Gebäude der einstigen Kaiserlichen Werft, ganz in der Nähe der Kaiser-Wilhelm-Brücke am Verbindungshafen. Seit der Eröffnung im Jahr 1998 können sich Besucher hier über die deutsche Marinegeschichte informieren. Die Dauerausstellung mit dem Titel „Menschen, Zeiten, Schiffe“ ist in drei Bereiche gegliedert: Im ersten Epochenraum wird die Entstehungsphase der deutschen Marine um 1848 bis zum Vorabend des Ersten Weltkriegs beleuchtet. Der zweite Bereich ist der Zeit der Weltkriege von 1914 bis 1945 gewidmet. In einem dritten Raum werden die Geschichte der deutschen Marinen in Ost und West zu Zeiten des Kalten Krieges sowie die aktuellen Einsätze seit der Wiedervereinigung thematisiert. Wer nach diesem chronologischen Rundgang wissen möchte, wie das Matrosenleben auf einem echten Kriegsschiff aussieht, sollte seine Schritte zum Außengelände des Museums lenken. Hier können mehrere Schiffe im Original besichtigt werden: vom Unterseeboot U 10, über das Minenjagdboot Weilheim, bis hin zum wohl beeindruckendsten Exponat der Ausstellung, dem Kriegsschiff Mölders. Mit seinen 134 Metern Länge ist es das größte Museumskriegsschiff, das in Deutschland zu besichtigen ist. Zum Abschluss des Museumsbesuches empfiehlt sich eine Hafenrundfahrt auf einer der Barkassen „Neptun“ oder „Poseidon“. Die kleinen Schiffe fahren von April bis Oktober durch Wilhelmshavens Häfen und durch das Marinearsenal.
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