Deutsches Ledermuseum, Deutsches_Ledermuseum_Außenansicht_April_2017_Copyright_DLM_C.Perl-Appl, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A3.

Deutsches Ledermuseum Offenbach am Main
DLM DEUTSCHES LEDERMUSEUM
Frankfurter Str. 86
63067 Offenbach am Main

069 829798 0

https://www.ledermuseum.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Ledermuseum
erstellt:
11.05.2021
aktualisiert:
18.07.2024
Für die Zukunft aus der Vergangenheit lernen. Der Gründer des Deutschen Ledermuseums in Offenbach, Hugo Eberhardt, war genau dieser Meinung. Besonders, was das Handwerk betraf. Als Direktor der Technischen Lehranstalt wollte er jungen Handwerkern die Gelegenheit bieten, ihre Arbeit und ihr Lernen zu verbessern. Das Konzept: sich alte Handwerkskünste anschauen und etwas davon lernen. Doch für dieses Vorhaben brauchte er eine Sammlung. Da in Offenbach zur Zeit der Gründung des Museums die Lederindustrie eine wichtige Rolle spielte, konzentrierte sich Eberhardt auf dieses Material. Und im Laufe der Zeit sollte das entstehen, was heute eine 30 000 Exponate starke Ausstellung ist. Im Deutschen Ledermuseum geht es aber schon lange nicht mehr nur um Leder. Vielmehr werden Geschichten erzählt – Geschichten aus aller Welt. So finden sich in den Ausstellungen unter anderem Werke aus Asien, Afrika, Nordamerika und Europa. Besonders berühmt ist die Sammlung der asiatischen Schattenspielfiguren, die weltweit eine große Bedeutung hat. Neben der Berühmtheit dieser Sammlung gibt es auch Exponate von menschlichen Berühmtheiten. So stehen die Seidenstiefel von Kaiserin Sisi nicht weit von der Aktentasche von Napoleon Bonaparte oder den Reisekoffern von Modeschöpfer Louis Vuitton. Generell ist das Museum ein Mekka für Modeliebhaber. Regelmäßig finden Ausstellungen zu Handtaschen statt, aber auch andere Modeaccessoires wie Handschuhe kommen nicht zu kurz. Ein besonderes Highlight: die 15 000 Stücke starke Sammlung an Schuhen.

 

 

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