Dr. Manfred Holz (Diskussion), Weinberge_bei_Pleisweiler, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A6.
Deutsche Weinstraße
Tourist Information Stadt Grünstadt
Hauptstraße 84
67269 Grünstadt
info@gruenstadt.de
+49 (0) 63 59/ 9 29 72 34
http://www.deutsche-weinstrasse.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Weinstra%C3%9Fe
Hauptstraße 84
67269 Grünstadt
info@gruenstadt.de
+49 (0) 63 59/ 9 29 72 34
http://www.deutsche-weinstrasse.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Weinstra%C3%9Fe
erstellt:
23.01.2017
aktualisiert:
19.10.2023
Von Bockenheim bis Schweigen verläuft die Deutsche Weinstraße. 85 Kilometer lang führt sie durch berühmte Weinorte wie Deidesheim, Limburg und Neustadt. Die Idee, einen bestimmten Streckenabschnitt als Weinstraße zu deklarieren, entstand 1935 an einem Stammtisch in Schweigen. Hauptantrieb war die Hoffnung, den ansässigen Winzern aufzuhelfen, denen die Wirtschaftskrise und hohe Erntemengen wirtschaftlich gerade sehr zusetzten. Noch im selben Jahr wurde das Vorhaben in die Tat umgesetzt und Deutschland hatte seine erste Ferienstraße. In Bockenheim ist dann 1995 das repräsentative „Haus der Deutschen Weinstraße” entstanden. Die Strecke ist gespickt mit touristischen Sehenswürdigkeiten. Freinsheim etwa besitzt noch eine mittelalterliche Stadtbefestigung mit Türmen und Toren. Das römische Weingut bei Ungstein lohnt sich wiederum wegen seiner kulturhistorischen Bedeutung. Bad Dürkheim ist die Stadt der Superlative: 1935 wurde hier ein Riesenfass mit 1,7 Millionen Litern Fassungsvermögen aufgestellt. Im September veranstaltet der Ort außerdem das größte Weinfest der Welt, den „Bad Dürkheimer Wurstmarkt”. Die meisten Weinfeste finden in den Monaten März bis November in allen Orten entlang der Strecke statt. Hier können die Besucher auf Tuchfühlung mit den echten „Pfälzern“ gehen. Jenen lustigen Menschen, die gerne Saumagen essen und dazu Wein aus Halbliter-Schoppengläsern trinken. Redewendungen wie „Allahopp“ und „Alla Tschüß“ hört man hier an jeder Ecke. Die Pfälzer scheinen an dem Klischee der Sonderlinge Spaß zu haben und halten hartnäckig an den seltsamsten Bräuchen fest. So findet einmal im Jahr in Haardt ein „Quetschekern-Weitspucken“ statt. An Himmelfahrt veranstaltet der Ort aber auch ein Schubkarrenrennen. Und besonders verrückt wird es im Pfälzer Wald. Dort wird des öfteren Jagd auf legendäre Fabelwesen, die so genannten „Elwedritsche“ gemacht.
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