Photographer/Fotograf: Alexander Buschorn, Berliner_Mauer_mit_Panzersperren_(Liesenstraße-Gartenstraße_1980), CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A2, der A111 und der A115.

Deutsche Teilung 1945–1990
erstellt:
09.07.2020
aktualisiert:
28.05.2024
Die Geschichte der innerdeutschen Grenze beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Alliierten teilten Deutschland in vier Besatzungszonen auf. Die Grenzen zwischen den westlichen Besatzungszonen der USA, Großbritanniens und Frankreichs wurden bald aufgehoben, sodass nur noch die Grenze zwischen Westdeutschland und der Sowjetischen Besatzungszone, also Ostdeutschland, übrigblieb. Mit der Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 wurde diese Grenze zur deutsch-deutschen Grenze. Doch sie war mehr als nur eine Grenze. Sie war ein Symbol für die Teilung Deutschlands und Europas, ein Teil des Eisernen Vorhangs. Die DDR begann 1961 die Grenze massiv zu befestigen, um die massenhafte Flucht ihrer Bürger in den Westen zu verhindern. Es entstand ein zehn Meter breiter Kontrollstreifen, gesichert durch Wachtürme, einen Stacheldrahtzaun und eine 500 Meter breite Sperrzone. Die Grenze wurde mit Minen und Selbstschussanlagen ausgestattet. Wie viele Menschen genau bei Fluchtversuchen aus der DDR ihr Leben verloren, darüber sind sich Wissenschaftler uneinig. Die Zahl schwankt zwischen 122 und 245 Todesopfern. Doch mit der Wende und der friedlichen Revolution in der DDR 1989 änderte sich alles. Die Grenze wurde geöffnet, die Befestigungen abgebaut. Heute ist von der einstigen Grenze kaum noch etwas zu sehen. Sie ist zu einem grünen Band geworden, das Ost und West verbindet.

 

 

« zurück zur Startseite Reisen