Fritz Geller-Grimm, Butzbach_Aerial_fg029, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A5.

Butzbach Historische Fachwerkstadt
Tourist-Information
Marktplatz 1
35510 Butzbach
tourist-info@stadt-butzbach.de

+49 (0) 60 33/ 99 53 10

http://www.stadtentwicklung-butzbach.de/
erstellt:
13.01.2017
aktualisiert:
04.10.2023
Butzbach hat Literaturgeschichte geschrieben. Denn in der sogenannten „Perle der Wetterau“ lebte in der Griedeler Straße 6 die Familie Buff. Auch die Tochter Charlotte lebte in dem Haus. Im Sommer 1772 lernte sie in Wetzlar einen jungen Mann namens Johann Wolfgang Goethe kennen. Was dann folgte, ist längst Geschichte: Goethe war von Charlotte sofort angetan, diese jedoch war vergeben. Doch Goethe wusste seinen Liebeskummer in etwas Produktives umzuwandeln. 1774 erschien „Die Leiden des jungen Werther“. Goethe war auf einen Schlag berühmt und mit ihm die keine Stadt Butzbach. Sonderlich erheiternd ist die Geschichte um den jungen Werther allerdings nicht. Wie Goethe selbst ist auch sein Protagonist unglücklich in eine schöne Frau namens Lotte verliebt. Die aber ist verlobt und Werther verzweifelt darüber so sehr, dass er sich das Leben nimmt. Doch nicht nur die Familie Buff hat Butzbach berühmt gemacht. Der Marktplatz ist seit der Stadtgründung von 1321 der Mittelpunkt des öffentlichen Lebens und zählt zu den schönsten und bekanntesten Plätzen Hessens überhaupt. Die Fachwerkhäuser, die hier stehen, stammen zum Teil noch aus dem 14. Jahrhundert. Der Marktbrunnen von 1435 hatte sogar fließendes Wasser, im Mittelalter eine Sensation. Das Rathaus ist ein Fachwerkbau mit Steinunterbau, auch heute noch ist es in gutem Zustand. Bei einem Bummel durch die Altstadt sollte man unbedingt auch die Markuskirche ansehen. Ihre heutige Form geht zurück auf eine Basilika, die im 13. Jahrhundert zu einer gotischen Hallenkirche umgebaut wurde. Sie war Wirkungsstätte des berühmten Probstes Gabriel Biel, der im 15. Jahrhundert lebte. Biel gilt als der letzte große Theologe vor der Reformation, außerdem war er Gründer der Universität Tübingen.

 

 

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