PeterBraun74, Thiersteinview, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A93.

Burgruine Thierstein
Markt Thierstein
Marktplatz 1
95199 Thierstein
markt@thierstein.bayern.de

(09235) 232

http://www.thierstein.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Thierstein
erstellt:
07.07.2020
aktualisiert:
10.01.2024
Es ist die Egerländer Linie der Famile Notthafft, der Burg Thierstein zugesprochen wird. Darüber hinaus gibt es auch noch die Wernberger Linie, die Bodensteiner Linie und die Weißensteiner Linie – eine sehr traditionsreiche Familie, deren Stammbaum bis zu Karl dem Großen zurück reicht. Engelhard I. erwarb durch Heirat Güter im Bereich um Thiersheim und legte so den Grundstock zur späteren Herrschaft Thierstein. Die Burg selbst wurde in den Jahren zwischen 1310 und 1343 durch Albrecht Nothaft von Tyerstein erbaut inmitten der von ihnen verwalteten Reichsforste. Durch Heinrich VII. mit der Aufsicht über den Wald und die Umgebung der Eger betraut, brachten die Einnahmen aus Holz und aus dem Bergbau dem Geschlecht Ansehen und Wohlstand. Entlang der 1326 gegründeten Bergstadt Wunsiedel wurden bestehende Siedlungen vergrößert und neue Dörfer gegründet. Außerdem entstanden vier Hammerwerke, um das geförderte Erz zu verarbeiten. Der Stadt Eger passte dies überhaupt nicht und sie verklagte Albrecht XI. vor Kaiser Karl IV. Die Reichsforstanteile der Nothafts und die zur Herrschaft Thierstein gehörenden Orte wurden nach und nach verkauft. Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Burg selbst an die Markgrafen von Meißen und den Landgraf von Thüringen veräußert. Heute stehen nur noch die Außenmauer des Wohngebäudes und der Turm. Dieser kann über eine Wendeltreppe bestiegen werden. Von dort oben hat man einen herrlichen Blick über das Egerland.

 

 

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