--Xocolatl 20:58, 23 February 2007 (UTC), Hohennagold, Public Domain
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A81.
Burgruine Hohennagold
Burgruine Hohennagold
72202 Nagold
anja.bulmer@nagold.de
07452 681 127
https://www.nagold.de/Burgruine
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Hohennagold
72202 Nagold
anja.bulmer@nagold.de
07452 681 127
https://www.nagold.de/Burgruine
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Hohennagold
erstellt:
03.07.2020
aktualisiert:
12.10.2023
„Na, Gold,“ rief der Kelte, als er auf den Fluss stieß. Denn damals wie heute braucht Leben Wasser und ist damit so etwas wie Gold. So erhielt der Fluss seinen Namen Nagold, später auch die Stadt an seinem Ufer, über der die Burgruine Hohennagold thront. Kelten gab es tatsächlich auch hier oben auf dem Schlossberg. Spuren einer Fluchtburg deuten darauf hin. Der „Krautbühl“, ein Großgrabhügel am Fuße der Ruine, beweist, dass sie hier sesshaft geworden waren. Die kampfeslustigen und tapferen Kelten verstanden sich auch auf Kunsthandwerk und Handel und prägten Europa, bevor die Römer sie vertrieben. Die Ruine Hohennagold, die sich hinter hohen Bäumen versteckt, ist vom Nagolder Stadtpark aus in wenigen Minuten zu erreichen. Oben angekommen, wird man sogleich mit einem weiten Rundblick belohnt, der vom Flankierungsturm aus noch weiter wird. Es waren weder die Kelten noch die Römer, die Hohennagold bauen ließen, sondern die Hohenberger. Durch Heirat hatten sie die Grafschaft Nagold erhalten. Später württembergisch, wurde die Burg im 15. und 16. Jahrhundert weiter ausgebaut. Aber dann erging es Hohennagold wie vielen Leidensgenossen, im Dreißigjährigen Krieg wurde es zerstört, in diesem Fall von bayrischen Truppen, und nicht wieder aufgebaut. Wer wieder hinuntersteigt, sollte sich anschauen, was er vorher von oben gesehen hat. Bei einem Bummel durch die Gassen von Nagold beeindrucken nicht nur die Fachwerkhäuser. In der Gottesackerkirche sind Wandmalereien aus spätgotischer Zeit erhalten. Kultur gibt es im Kubus, dem Kulturzentrum in der Innenstadt, Wasser im Badepark. Was der Kelte damals wirklich sagte? „Fließendes Gewässer“, denn das heißt Nagold auf keltisch.
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