No machine-readable author provided. Wikipedia-ce assumed (based on copyright claims)., GermanyBlackForestCastleHohengeroldseck, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A5.

Burgruine Hohengeroldseck Seelbach
Hohengeroldseck
Schloßberg 8
77960 Seelbach
tourismus@seelbach-online.de

+49 (0) 78 23/ 94 94 52

http://www.burgruine-hohengeroldseck.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Hohengeroldseck
erstellt:
12.01.2017
aktualisiert:
04.10.2023
Einst hockte der Herr von Geroldseck als Gefangener im Turm der Burg Lützelhard. Er erkannte das Grüselhorn, es war das Signalhorn seiner eigenen Burg. Nachdem von Geroldseck mit Hilfe des Turmwächters geflohen war, kam er zurück, um die Feindesburg zu zerstören. Nach diesen Scharmützeln werden die Sieger zu Grundherren des Geroldsecker Landes. Sie bauen ihre erste Burg auf dem Rauhkasten, wovon noch wenige Mauerreste übrig sind. Viel imposanter zeigt sich da Hohengeroldseck: Die Burg ist im 13. Jahrhundert als Stammsitz der Familie erbaut worden. Zerstört wurde sie 1689 bis auf die Außenmauern und das Hauptgebäude von französischen Truppen. Der letzte Geroldsecker, Graf Jakob, war da schon über 60 Jahre tot, er starb 1634 auf Schloss Dautenstein. Viel weniger klar als ihr Ende ist jedoch die Herkunft der Herren von Geroldseck. Ob sie vom römischen Senator Geroldus abstammen oder vom Markgrafen Gerold, einem Schwager von Karl dem Großen? Wer weiß das schon genau. Sicher ist, dass sie die Stadt Lahr gründeten. Dort im Storchenturm weiß das Geroldseckermuseum kundig über sie zu berichten. Im nahen Seelbach wiederum erinnert die historische Waffenschmiede an die von Geroldsecker Herren. Das sehenswerte Rathaus des Ortes befindet sich in ehemaligen Klostergebäuden der Franziskaner, die dort im 18. Jahrhundert einzogen.

 

 

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