Agricolax, Burg_Wertheim_0998, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A3.
Burg Wertheim Liebliches Taubertal
TOURISMUS REGION WERTHEIM GmbH
Gerbergasse 16
97877 Wertheim
info@tourismus-wertheim.de
+49 9342 93509-0
https://www.tourismus-wertheim.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Wertheim
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erstellt:
28.11.2016
aktualisiert:
21.11.2022
Der Reiseführer-Erfinder Karl Baedeker war begeistert. „Wertheim war der schönste Punkt auf der ganzen Reise”, schwärmte er. Was hat ihn wohl bei seiner Reise 1862 so beeindruckt? Es waren die vielen reich verzierte Fachwerkhäuser. Manche von ihnen zeigen noch heute Spuren der Überflutungen, die die kleine Stadt am Zusammenfluss von Main und Tauber immer wieder heimgesucht haben. Über den alten Dächern thront die mittelalterliche Burg Wertheim, eine der größten Steinburgen Deutschlands. Hier residierten einst die Grafen Wertheim und andere adlige Familien mit klangvollen Namen wie Rosenberg, Löwenstein und Freudenberg. Bereits im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg stark zerstört. Heute ist das gewaltige Bauwerk eine Ruine, die besichtigt werden kann. Eine Glanzzeit erlebte Wertheim im Mittelalter, als der Main als zentrale Verkehrsverbindung zwischen Ost und West genutzt wurde. Dann jedoch erklärte Napoleon den Fluss 1806 zur bayrisch-badischen Grenze, und aus der florierenden Handelsstadt wurde eine stille Grenzstadt des Herzogtums Baden. Inzwischen befindet sich Wertheim längst wieder im Aufschwung. Die Schifffahrtsstraße Rhein-Main-Donau ist viel befahren und Wertheim hat einen eigenen Hafenanschluss. Außerdem machten 1949 Einwanderer aus Thüringen Wertheim zu einem wichtigen Standort der Glasindustrie. Charmante Fachwerkhäuser und eine alte Burg - Wertheim würde Karl Baedeker auch heute noch gefallen.
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