Ansgar Koreng, Burg_Ranis,_Thüringen,_151002,_ako, CC BY-SA 3.0 de
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A9.
Burg Ranis
Museum Burg Ranis
Lindenstraße 37
07389 Ranis
museum@stadt-ranis.de
+49 (0) 36 47/ 50 54 91
http://www.thueringerschloesser.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Ranis
Lindenstraße 37
07389 Ranis
museum@stadt-ranis.de
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https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Ranis
erstellt:
22.04.2017
aktualisiert:
08.11.2023
Die Burg Ranis im Saale-Orla-Kreis ist eine der bedeutendsten Burgen Thüringens. Sie wurde schon im Jahr 1199 als Reichsburg der deutschen Kaiser und Könige urkundlich erwähnt. Die Burganlage, die wir heute sehen, stammt jedoch aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Zur Anlage gehören die Hauptburg mit dem Palas, eine Kapelle, die Befestigungsanlagen, der Wohnturm mit Verlies, ein Brunnen und der Wirtschaftsbereich. Seit 1956 ist in der Burg ein Museum untergebracht. Es informiert auch über die bedeutenden altsteinzeitlichen Funde in der Ilsenhöhle, die direkt unterhalb der Burg liegt. Apropos Ilse: So heißt auch das Burggespenst von Ranis. Erzählt wird, dass in früheren Zeiten die schrecklichen Raubritter, die hier hausten, ein Kind mit Namen Ilse hatten. Die sanfte Ilse fühlte sich bei den rauen Männern nicht wohl. Eines Tages entdeckte sie eine Höhle, aus der wundersame Musik kam. In der Höhle fand Ilse das Volk der Heimchen. Als Ilse eine Herde goldener Schafe sah, bat sie, die Schafe für immer hüten zu dürfen. Das sagten ihr die Heimchen zu. Allerdings unter den Bedingung, dass Ilse nie mehr in die Oberwelt zurückkehren dürfe. Es kam, wie's kommen musste: So glücklich Ilse als Hirtin der goldenen Schafe war, eines Tages wollte sie wieder raus aus der Höhle. Zunächst schaffte sie es bis zu deren Eingang, den sie aber nicht übertreten konnte. Ein „böses Weib“ löste den Zauber, Ilse und ihre Schafe entkamen aus der Höhle. Sie zogen durchs Land bis sich eines Tages ein hässlicher Riese in Ilse verliebte. Als sie ihn zurückwies, sperrte der Riese sie tief unten in der Burg Ranis ein. Dort hütet Ilse ihre Schafe noch heute. Manchmal hört man es da unten noch unheimlich klopfen. Dann stößt Ilse mit ihrem Hirtenstab auf den Boden und hofft auf Erlösung.
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