Qflieger, Schloss_Prunn_Sued, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A9.

Burg Prunn Nibelungenlied
Burg Prunn
Schloßprunn 1
93339 Riedenburg
burg-prunn@gmx.de

+49 (0) 94 42/ 33 23

http://www.burg-prunn.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Prunn
erstellt:
21.04.2017
aktualisiert:
18.01.2023
Auf einer steilen Felsklippe ragt die Burg Prunn über dem Altmühltal auf. Einer alten Sage zufolge soll hier einst ein reicher alter Ritter gelebt haben. Sein einziges Kind war eine schöne Tochter, so dass feststand, dass ihr Bräutigam einmal den gesamten Besitz des Ritters erben würde. Weil der Vater sicher gehen wollte, dass die Prinzessin einen würdigen Mann bekam, verlangte er von allen Brautwerbern eine schwere Prüfung: Sie mussten es schaffen, die Mauern der Burg zu umreiten. Viele versuchten den schmalen Felsvorsprung zu überqueren, der die Burg umgab. Doch an einer besonders steilen Stelle stürzten sie alle in den Tod. Eines Tages kam wieder ein junger stattlicher Rittersmann als Brautwerber. Als er von der Aufgabe hörte, bat er sich drei Tage Bedenkzeit aus. Immer wieder betrachtete er die steile Strecke und grübelte, wie er sie lebendig überqueren könnte. Als er schon aufgeben wollte, steckte die Prinzessin ihm einen Zettel zu, auf dem stand: „Die Mauern reichen bis auf den Grund”. Und da erst bemerkte er, dass die Mauer zwischen den Felsenklüften tatsächlich den ebenen Boden berührte. Am nächsten Tag löste er die Aufgabe mit Bravour und erhielt die Hand der Prinzessin. Zum Andenken soll er das Bild eines Rosses an die Mauer der Burg gemalt haben. Tatsächlich verweist dieses Gemälde auf die Zeit zwischen 1338 und 1567, als die Ritter von Frauenburg auf Burg Prunn lebten. Diese ließen ihr Wappenzeichen, einen springenden Schimmel, weithin sichtbar auf die Mauern malen. Der berühmteste Frauenberger Ritter war „Hans der Freudige”, ein kriegerischer Haudegen. Sein Denkmal steht heute in der Dorfkirche von Prunn.

 

 

« zurück zur Startseite Reisen