Mewes at German Wikipedia, Posterstein_1, Public Domain



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4.

Burg Posterstein
Museum Burg Posterstein
Burgberg 1
04626 Posterstein
info@burg-posterstein.de

+49 (0) 3 44 96/ 2 25 95

http://www.burg-posterstein.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Posterstein
erstellt:
03.01.2017
aktualisiert:
09.11.2023
Der Sage nach hat hier einer um sein Leben geschnitzt und dabei ein großes Kunstwerk hinterlassen. Der Holzschnitzer Johannis Hopf soll nämlich wegen eines todeswürdigen Verbrechens ins Verlies der Burg Posterstein geworfen worden sein. Dort fertigte er die Schnitzereien für die Burgkirche - und die Todesstrafe wurde in lebenslange Haft umgewandelt. Wer das reiche barocke Schnitzwerk in der Postersteiner Kirche sieht, ist mit Sicherheit geneigt, der Sage Glauben zu schenken, so schön sind die Arbeiten des Johannis Hopf. Nur leider stimmt die Sage nicht. Hopf bekam vom damaligen Burgherren ganz profan den Auftrag, die Kirche auszuschmücken. Die Burg prägt mit ihrem 25 Meter hohen Bergfried heute wie damals das Ortsbild von Posterstein. Erstmals erwähnt wird sie im Jahr 1191. Lange Zeit wurde die Burg nur "Stein" genannt. Nach mehreren Besitzerwechseln ging sie im 15. Jahrhundert an die Familie Poster. Wie damals üblich, nannte man sie die „Postern vom Stein“, was den Namen Posterstein erklärt. In der Burg ist heute ein Museum untergebracht. In den barock ausgestatteten Räumen werden Ausstellungen zur Geschichte der Region zwischen Altenburg und Gera gezeigt. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Salon der Herzogin von Kurland im Schloss Löbichau. Im Museumsbesuch inbegriffen ist die Besteigung des Bergfrieds. Vom Turm aus bietet sich ein herrlicher Rundblick über das Altenburger Land.

 

 

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