Walter J. Pilsak, Waldsassen, Falkenberg-Burg-2, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A93.

Burg Falkenberg
Burg 1
95685 Falkenberg
info@burg-falkenberg.bayern

096379299450

https://www.burg-falkenberg.bayern/
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Falkenberg
erstellt:
11.07.2023
aktualisiert:
13.02.2025
Als die Schweden kurz vor Ende des 30-jährigen Krieges die Oberpfalz erreichen, finden sie hoch oben über dem Waldnaabtal eine volkommen intakte Burg vor: die Burg Falkenberg. Drei Tage lang wird die Burg mit leichten Geschützen überfallen, mit nur wenig Erfolg. Schwerere Geschütze werden aus dem 30 Kilometer entfernten Eger angeordnet. Bald ist die Burg nicht nur unter der Herrschaft der Schweden, sondern auch weitgehend zerstört. Als später im selben Jahr der westfälische Frieden kommt, geht der Besitz an der Kurfürsten Ferdinand Maria. Geprägt vom langen Krieg sieht dieser in der Burg einen möglichen Unterschlupf für Feinde – und ordnet infolgedessen an, Burg Falkenberg verfallen zu lassen. Erst rund 300 Jahre später begann der Wiederaufbau der Burg, die heute noch weit über dem Waldnaabtal in der Oberpfalz thront. Der Diplomat Friedrich Werner Graf von der Schulenburg wollte sich den Traum eines Alterswohnsitzes erfüllen. 1941 war seine Burg endlich fertiggestellt. Doch als Widerstandskämpfer der NS-Zeit blieben ihm nur drei Jahre als Burgherr, bevor er 1944 wegen Hochverrats zum Tode verurteilt wurde. Sein Werk allerdings hat sein Leben überdauert. Heute ist dem Grafen auf der Burg eine Ausstellung gewidmet, in der sein Wirken auf Burg Falkenberg, aber auch sein politisches Leben für die Öffentlichkeit dargelegt werden.

 

 

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