Sven Teschke, Büdingen, Alzenau_-_Burg_Alzenau_-_2360, CC BY-SA 3.0 de
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A45.
Burg Alzenau
Burg Alzenau
Burgstraße 14
63755 Alzenau
info@alzenau.de
06023 502112
https://www.alzenau.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Alzenau
Burgstraße 14
63755 Alzenau
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https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Alzenau
erstellt:
26.09.2020
aktualisiert:
03.11.2023
Zwischen Mainebene und Spessart liegt Alzenau. Schon von weitem sieht man die Burg als Wahrzeichen der Stadt. Erbaut wurde sie 1395 bis 1399 unter den Mainzer Bischöfen. Dabei diente sie in den folgenden Jahren vor allen Dingen als Pfandobjekt. Kriegsführung und Verteidigung verschlangen Unsummen. Das Geld musste geliehen werden. Und als Sicherheit wurde immer wieder die Burg verpfändet. 1816 wurde die Burg zum Amtsgericht. 1900 war sie allerdings so verfallen, dass das Gericht umzog. Erst in den 1970er Jahren wurde die Burg gründlich renoviert. Während des Sommers werden regelmäßige Burgführungen angeboten. Besonders eindrucksvoll ist die 14 Meter hohe und fünf Meter dicke Mauer des Oberen Burghofs. Die Holztreppe konnte bei Angriffen abgebrochen werden. Der Rittersaal und eigentliche Wohnraum der Burg gilt als „Paradebeispiel deutscher Burgenbaukunst“. Die eigentlichen Attraktionen auf der Burg sind heute allerdings kultureller Art. Theater im malerischen Burghof bieten die Burgfestspiele an. Und weit über die Region hinaus sind die „Alzenau Classics“ bekannt. Renommierte Ensembles spielen Klassik vom Feinsten auf der Freilichtbühne im Burghof. Die Geschichte des Städtchens selbst geht zurück bis ins Jahr 950. Damals hieß Alzenau noch Wilmundsheim. Erst im 15. Jahrhundert nahm der Ort langsam den Namen der Burg an. Alzenau ist heute ein lebendiges Mittelzentrum mit 20000 Einwohnern. Erwähnenswert ist der Weinbau. Hier wird der Wein in den für Franken so typischen Bocksbeutelflaschen ausgebaut. Müller-Thurgau und Riesling bei den Weiß-, Spätburgunder und Schwarzriesling bei den Rotweinen gedeihen prächtig. Am besten schmecken die guten Tropfen bei einem der vielen Weinfeste.
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