Thomas Böhme, Fuchsberg, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A20.
Brohmer Berge
Stadtinformation / Museum
Pfarrstraße 22A
17335 Strasburg (Uckermark)
+49 (0) 3 97 53/ 2 00 46
http://www.brohmerberge.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Brohmer_Berge
Pfarrstraße 22A
17335 Strasburg (Uckermark)
+49 (0) 3 97 53/ 2 00 46
http://www.brohmerberge.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Brohmer_Berge
erstellt:
29.09.2017
aktualisiert:
05.12.2023
Der Brohmer Berg misst 131 Meter, er liegt im Nordwesten der Brohmer Berge. Auch die Stadt Brohm ist nicht weit. Der Name geht auf das slawische Wort für Tor zurück. Heute findet man in Brohm den nördlichsten Stausee Deutschlands. Zwischen Friedland im Norden und Strasburg im Süden liegen die Brohmer Berge, oder noch genauer zwischen Brohm und Jatznick. Über 23 Kilometer erstreckt sich der Höhenzug von Nordwesten nach Südosten. Dabei ist er durchschnittlich nur vier Kilometer breit. Entstanden ist der so genannte Endmoränenzug in der Weichseleiszeit. Heute finden Besucher darin zwei kleine Naturschutzgebiete, nördlich und südlich von Klepelshagen. Im südlichen Teil ragen Schanzenberg und Luderberg um die 130 Meter in die Höhe. Auch Wasser ist hier nicht weit. Nordwestlich liegt der Galenbecker See und auch Putzarer- und Lübkowsee sind schnell zu erreichen. Dennoch legte man 1969 den Grundstein für eine Talsperre in Brohm. Drei Jahre später war der Stausee fertig. Er sollte mit seinen 33 Hektar für die Beregnung der Felder sorgen. Damals begannen die Einwohner das Staufest zu feiern, das jedes Jahr im Juni viele Menschen anlockt. Inzwischen ist die Vorsperre zurückgebaut und eine Fischtreppe eingerichtet worden. Ob der Stausee noch ein Stausee ist, mag jeder Besucher selbst beurteilen, idyllisch liegt er auf jeden Fall. Auch im Ort gibt es etwas zu sehen. Die Kirche verweist mit ihren romanischen und gotischen Stilelementen auf ihre Entstehungszeit im 13. Jahrhundert. Nach dem Dreißigjährigen Krieg lag das Dorf 80 Jahre lang wüst. Doch die reiche barocke Innenausstattung, die die Kirche danach erhielt, ist so wertvoll, dass sie durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gefördert wird.
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