TheFlyingDutchman, Geiseltalsee,_Neumark, CC BY 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A38.

Braunsbedra am Geiseltalsee
Besucherzentrum Geiseltalsee
Geiseltalstraße 46a
06242 Braunsbedra
info@besucherzentrum-geiseltalsee.de

+49 (0) 34633/ 900748

https://www.besucherzentrum-geiseltalsee.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Braunsbedra
erstellt:
12.11.2017
aktualisiert:
16.11.2023
Ein lustiges Maskottchen hat sich diese Stadt zugelegt – es ist „Leo – das Braunkohlebrikett“. Schon daran erkennt man, worum es in Braunsbedra geht – nämlich um Kohle im eigentlichen Sinne. Die Stadtgeschichte erzählt, dass im Jahr 1832 der erste Kohleschacht angelegt wurde. Ab diesem Zeitpunkt ist der Tagebau aus der Landschaft nicht mehr wegzudenken. Die Förderung des fossilen Brennstoffes hat das Landschaftsbild des Geiseltals über Jahrzehnte entscheidend geprägt. Das mitteldeutsche Braunkohlerevier zählte zu den drei großen Revieren in Deutschland. Nach der Wende traten grundsätzliche neue Überlegungen auf. Die Frage nach der Umweltverträglichkeit der Braunkohle stellte sich ebenso wie die Frage nach der Wirtschaftlichkeit. Riesige, stillgelegte Tagebaugebiete hatten die Gegend in eine Kraterlandschaft verwandelt. Fünfzigtausend Arbeitsplätze standen auf der Kippe. Hier mussten neue Konzept her. Seit 2003 wird das Gelände nun über insgesamt drei Flutungsstellen geflutet. Der Geiseltalsee ist mittlerweile zum größten europäischen künstlichen See angeschwollen. Es gibt umfangreiche Angebote für Touristen: Baden, Segeln, Tauchen, Radfahren und den eigens angebauten Wein verkosten.

 

 

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