MrsMyer at German Wikipedia, BrandenburgPreussenMuseum, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A24.

Brandenburg-Preußen Museum Wustrau
Brandenburg-Preußen Museum
Eichenallee 7a
16818 Wustrau
wustrau@brandenburg-preussen-museum.de

+49 (0) 33 92 5/ 70 79 8

http://www.brandenburg-preussen-museum.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Brandenburg-Preu%C3%9Fen_Museum
erstellt:
15.10.2016
aktualisiert:
03.03.2025
Dass Wustrau der richtige Ort wäre, um die Geschichte Preußens und Brandenburgs zu erzählen – das hätte schon Theodor Fontane bestätigen können. Seine berühmten Wanderungen in der Mark Brandenburg begann der Schriftsteller nämlich hier am Ruppiner See, wo er vom „hübschen“ Dorf Wustrau berichtete, in dem er „saubere, von Wohlstand zeugende Bauernhäuser“ vorfand. Die Jahre gingen ins Land und der Staat Preußen, deren literarischer Spiegel Fontane war, verschwand von der Landkarte. Was blieb, waren Kultur und Geschichte. Und hier, in Wustrau, errichtete 1998 der Bankier Erdhardt Bödecker ein Museum, das bis heute die Geschichte Brandenburgs und Preußens nacherzählt. Kurfürsten, Könige und Kaiser aus dem Hause Hohenzollern blicken hier aus Dutzenden Gemälden dem Besucher entgegen. Ausstellungen erklären, wie aus einem Kurfürstentum in Brandenburg der Staat wurde, der zu ersten deutschen Einigung führen sollte. Im „Zietenzimmer“ lernen die Besucher auch das Geschlecht der „alten Zieten“ kennen, die ihren Wohnsitz in Wustrau hatten und den Ort einst berühmt machten. Fontane selbst berichtet, wie der Letzte der Wustrauer Zieten hier 1851 mit militärischen Ehren beigesetzt wurde. „Er war und bleibt der Preußen Stolz“ und „Ahnherr aller Husaren“, hieß es da in der Grabrede. „Ein Poet hätte es nicht besser machen können“, meinte Fontane. Hätte es da das Wustrauer Museum schon gegeben, er hätte auf seinen Wanderungen sicher mal vorbeigeschaut.

 

 

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