Ermell, Burgk_Schloss_8169744, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A9.
Bleichlochstausee-Schloß Burgk • Naturparkregion Thüringer Meer
Museum Schloß Burgk
Ortsstraße 17
07907 Burgk / Saale
museum@schloss-burgk.de
+49 (0) 36 63/ 40 01 19
http://www.schloss-burgk.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Burgk
Ortsstraße 17
07907 Burgk / Saale
museum@schloss-burgk.de
+49 (0) 36 63/ 40 01 19
http://www.schloss-burgk.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Burgk
erstellt:
21.04.2017
aktualisiert:
08.11.2023
Mit einem Fassungsvermögen von 215 Millionen Kubikmetern Wasser ist der Bleilochstausee die größte Talsperre Deutschlands. Flussabwärts folgen die Talsperren Burgkhammer, Walsburg und Wisenta. In Ziegenrück beginnt darüber hinaus der Hohenwartestausee. Das gesamte Stausystem wurde in den Jahren 1919 bis 1963 ausgebaut. Der Bleilochstausee liegt bei Gräfenwarth und Harra und ist insgesamt 28 Kilometer lang. Die Staumauer zwischen den Bleibergen wurde von 1926 bis 1932 im Rahmen der Notstandsarbeiten des Landes Thüringen gebaut. Jeweils sechs Monate mussten die Männer damals beim Bau der Sperre mitarbeiten. Die Arbeit war knochenhart: zehn bis zwölf Stunden am Tag. Und der Stundenlohn betrug weniger als eine Mark. Als der Lohn dann weiter gekürzt wurde, kam es 1927 zum Massenstreik auf der riesigen Baustelle. Der Stundenlohn wurde um sieben Pfennige erhöht und die Staumauer fertig gebaut. Unter harten Arbeitsbedingungen entstand ein Bauwerk von gigantischen Ausmaßen. Die Staumauer ist 250 Meter lang und 65 Meter hoch, an der Sohle ist sie 47 Meter breit. Für die Talsperre wurden viele Gebäude und sogar Industrieanlagen unter Wasser gesetzt, 700 Menschen mussten umgesiedelt werden. Der Stausee wurde zwar vor allem zum Hochwasserschutz und zur Energiegewinnung gebaut, ist heute allerdings auch ein beliebter Naherholungsort. Die Voraussetzungen fürs Segeln, Surfen, Baden und Angeln sind ideal.
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