Gregor Rom, Burg_Ziesar_im_Luftbild_2, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A2.
Bischofsresidenz Burg Ziesar
Bischofsresidenz Burg Ziesar
Mühlentor 15a
14793 Ziesar
info@burg-ziesar.de
+49 (0) 3 38 30/1 27 35
http://www.burg-ziesar.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Ziesar
Mühlentor 15a
14793 Ziesar
info@burg-ziesar.de
+49 (0) 3 38 30/1 27 35
http://www.burg-ziesar.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Ziesar
erstellt:
02.11.2016
aktualisiert:
17.11.2023
„Über sieben Brücken musst Du gehen …“ - die Bischofsresidenz Burg Ziesar soll nicht nur sieben Brücken gehabt haben, sondern auch sieben Türme, und ebenso viele Mauern und Gräben. Das jedenfalls sagt die Sage. Ob das tatsächlich stimmt, kann jeder Besucher selbst nachzählen. Kalt und zugig war es in den Burgen des Mittelalters. Doch die Bischöfe hatten Glück. Eine Fußbodenheizung sorgte für Wärme. Die gehört zu den Attraktionen der Residenz. Die Ausstellung erzählt, wie die Bischöfe von Brandenburg gleichzeitig in zwei Bereichen herrschten, im geistlichen und im weltlichen. Sie nutzten die Burg ab 1327 als Residenz und verwalteten von hier aus das Bistum. Auch die Kreuzgewölbe und die Wandmalereien im Palas zeugen mit ihren christlichen Motiven davon, dass im Mittelalter Geistliche die Herren der Burg waren. Das zweite wichtige Thema der Ausstellung ist die Geschichte von Bau und Nutzung der Burg. So ließ noch in den dreißiger Jahren des 16. Jahrhunderts Bischof Matthias von Jagow dem Bergfried eine so genannte Bischofsmütze aufsetzen. Damit alle Welt wusste: Hier regiert die Kirche. Genützt hat das nicht viel. Wenige Jahre später führte das Land die Reformation ein. Danach „saßen“ hier die Witwen der Brandenburger Kurfürsten. Denen hatte die Burg auch vorher gehört. Als sie Residenz der Bischöfe geworden war, ließ Bischof Dietrich von Stechow sie Mitte des 15. Jahrhunderts umbauen. In dieser Zeit entstand auch die Kapelle. Die Ausmalungen der damaligen Künstler sind noch heute erhalten. Besucher können sie im Rahmen einer Führung bestaunen. Hier wird auch klar, dass die Reformation in Brandenburg doch nicht ganz gewonnen hat. Denn die Burgkapelle ist katholisch geweiht.
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