Paulis, Schmochtitz_Bischof_Benno_Haus_12, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4.
Bischof-Benno-Haus Schlosspark Schmochtitz
Bischof-Benno-Haus
Schmochtitz 1
02625 Bautzen
info@benno-haus.de
+49 35935 22 0
https://www.benno-haus.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsgut_Schmochtitz_Sankt_Benno
Schmochtitz 1
02625 Bautzen
info@benno-haus.de
+49 35935 22 0
https://www.benno-haus.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsgut_Schmochtitz_Sankt_Benno
erstellt:
12.08.2020
aktualisiert:
13.06.2024
Das Bischof-Benno-Haus, oder auch Bildungsgut Schmochtitz, ist ein ehemaliges Rittergut aus dem 14. Jahrhundert. Ein Münzfund lässt allerdings vermuten, dass schon im 12. Jahrhundert die Via Regia durch Schmochtitz führte. Als das Bischof-Benno-Haus im 20. Jahrhundert in kirchliche Hände übergeht, beginnt seine Geschichte als Bildungsort. Im Jahr 1925 kauft das Bistum Meißen das Gut, um dort ein Priesterseminar aufzubauen und zwei Jahre später beginnt die Ausbildung. Der Zweite Weltkrieg macht diesem Vorhaben ein Ende. In den letzten Kriegstagen wird das Priesterseminar – das sich im Herrenhaus angesiedelt hat – zerstört. In der DDR wird dem Bistum das Gut nicht – wie sonst im Zuge der Bodenreform üblich – entzogen. Es bleibt mit eigener Land- und Forstwirtschaft kirchlich. Allerdings wird wenig Geld investiert, um das Gebäude wieder aufzubauen oder instand zu halten. 1990 erfolgt der Wiederaufbau des Herrenhauses. Weitere Gebäude werden saniert und zwei Jahre später im September 1992 eröffnet. Das Bildungsgut gehört zum Bistum Dresden-Meißen und soll ein Ort der Bildung und Gemeinschaft sein. Heute finden Kurse und Seminare zu Themen wie Trauerbewältigung, praktischer Lebenshilfe und Vorträge zu gesellschaftspolitischen Themen mit Gesprächsrunden statt. Außerdem setzt sich das Bischof-Benno-Haus für Wiederintegration von straffällig gewordenen jungen Menschen ein und bietet verschiedene Informationsangebote zum Klimaschutz. Es wird für kulturelle Veranstaltungen und Gottesdienste, Tagungen und Konferenzen, Urlaube und Familientreffen genutzt. Von besonderer Schönheit ist die barocke Parkanlage. Sie wurde vermutlich im 18. Jahrhundert begonnen und seither ausgebaut.
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