Ralf Roletschek, 15-05-09-Biosphärenreservat-Schorfheide-Chorin-RalfR-DSCF5493,



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A11.

Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin
Tourist-Information Schorfheide-Chorin im Bahnhof Chorin-Kloster
Bahnhofstraße 2
16230 Chorin
info@schorfheidechorin.info

033366 530053

http://www.schorfheide-chorin.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Biosph%C3%A4renreservat_Schorfheide-Chorin
erstellt:
31.05.2017
aktualisiert:
11.12.2023
Biosphärenreservate sind von UNESCO unter Schutz gestellte Gebiete, die in besonderer Weise deutlich machen, wie Mensch und Natur gemeinsam eine einzigartige Landschaft formen. Auf der einen Seite hat im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin die letzte Eiszeit tiefe Spuren in der Landschaft hinterlassen. Der Mensch hat dann daraus eine einmalige Kulturlandschaft geformt. Ringwälle, Siedlungsstätten und Grabstätten, die Dörfer mit den Feldsteinmauern und die Ziegelsteinhäuser haben der Landschaft ein ganz eigenes Gesicht gegeben. Typisch ist auch das Kloster Chorin. Es ist das Wahrzeichen der Backsteingotik in Norddeutschland. Die Landschaftsform geht zurück auf die letzte Eiszeit, die Weichseleiszeit. Zu finden sind die weiten Flächen ebener und kuppiger Grundmoränen und die typischen Wälle der Endmoränen. Auch der Wasserreichtum ist bedingt durch die Eiszeit. Im Biosphärenreservat liegen über 230 Seen und rund 3000 Kleingewässer. Dazu kommen 2000 Moore. Die meisten sind allerdings entwässert und kultiviert worden. Mitten durch das Reservat verläuft die Wasserscheide zwischen Nord- und Ostsee. Die Vielzahl an Gewässerformen bietet den unterschiedlichsten Tierarten einen idealen Lebensraum. Biber und Fischotter sind im ganzen Reservat zu finden. Man kann zahlreiche Adler beobachten, Schwarzstörche und Kraniche. Und hier brütet der berühmte Klapperstorch wirklich noch in fast jedem Dorf. Die Schorfheide ist Teil des Biosphärenreservats und mit über 64.000 Hektar eines der größten geschlossenen Waldgebiete Deutschlands. Die unterschiedlichsten Waldgesellschaften sind hier zu finden: Kiefernmonokulturen, natürliche Erlenbruchwälder, die Eichen der Schorfheide sind in der Regel 400 bis 600 Jahre alt.

 

 

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